# Gesetzliche Erbfolge Bestimmen

> Ermittelt gesetzliche Erben aus Personenstand, Abstammung, Adoption, Güterstand und Todesreihenfolge und liefert einen belegten Stammbaum mit nachvollziehbaren Quoten und Ersatzszenarien.

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- Updated: 2026-09-08
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# Gesetzliche Erbfolge und Quoten bestimmen

## 1. Zweck und Anwendungsfall

Für die gesetzliche Ausgangserbfolge, auch als Gegenrechnung zu einer Verfügung oder zum Pflichtteil. Auslegung einer streitigen Verfügung ist ein anderer Auftrag.

## 2. Eingaben

Sterbeurkunden, Geburts- und Heiratsurkunden, Scheidungs- und Adoptionsbeschlüsse, Ehevertrag, Ausschlagungen und alle Verfügungen.

## 3. Ablauf und Checkliste

1. Erbstatut und Todesreihenfolge vor der Quotenrechnung festlegen; bei mehreren Todesfällen jeden Nachlass getrennt fortschreiben.

2. Verwandtschaftsordnungen, Stämme, Repräsentation und Eintrittsrecht aus Urkunden ableiten. Stiefkinder ohne Adoption und Halbgeschwister nicht falsch zuordnen.

3. Ehegatten- oder Lebenspartnerrecht, Scheidungsvoraussetzungen und Güterstand bestimmen. Gütertrennung, Gütergemeinschaft und Zugewinngemeinschaft nicht gleich rechnen.

4. Vorversterben, Ausschlagung, Erbunwürdigkeit und Verzicht mit jeweiligem Rechtsgrund prüfen. Abkömmlingswirkung eines Verzichts nicht vermuten.

5. Quoten als Brüche rechnen und auf Summe eins kontrollieren. Gesetzliche Ausgangsquote, Verfügung, Ausschlussgrund und Endquote pro Person unterscheiden.

### 3.1. Referenzen gezielt laden

Bei Adoption, entfernteren Verwandten oder Ehegattenvarianten [Status und Quotenbeispiele](references/status-quoten.md) laden.

## 4. Quellenpflicht

BGB Paragrafen 1924 bis 1936, 1371, 1754, 1770, 1772, 2349; LPartG Paragraf 10, soweit einschlägig.

Es gilt die [Zitierweise](../../../references/zitierweise.md). Tragende Normfassung, Übergangsrecht und Rechtsprechung vor Verwendung amtlich prüfen. Gesicherte Quelle, Aktenfund, Schlussfolgerung und offene Recherche trennen; keine Literaturfundstelle aus Modellwissen. Die thematischen Referenzen enthalten Rechercheanker, keine Garantie fortdauernder Aktualität.

## 5. Ausgabeformat

Stammbaum mit Urkundenfundstellen und Quotenrechnung, daneben die bei einer offenen Statusfrage abweichende Variante. Pflichtteil nicht mit dem Erbteil gleichsetzen.

Das Endprodukt steht in vollständigen, ausformulierten Sätzen; keine Skelette, Halbsätze oder reinen Aufzählungen als Enddokument. Tabellen unterstützen die Begründung. Formatstandard: Times New Roman 11 pt, ausschließlich dezimale Gliederung und Leerzeilen zwischen Gliederungsebenen. Bei Markdown oder Chat diesen Formatwunsch als Exporthinweis aufnehmen.

## 6. Beispiele

Bei Ehegatte in Zugewinngemeinschaft und zwei Kindern ergeben sich grundsätzlich ein Halb und zweimal ein Viertel; bei fehlenden Kindern reicht das Fehlen der Eltern nicht für Alleinerbschaft des Ehegatten.

