# Profimodus Schnelltriage

> Für Profimodus Schnelltriage: routet Rolle, Frist, Unterlagen und Fachschritt; Ergebnis: Prüfprodukt mit Risiko und nächstem Schritt.

- Skill: `klotzkette/profimodus-schnelltriage` (Agent Skill)
- Install (CLI): `npx skillmds add klotzkette/profimodus-schnelltriage`
- Raw SKILL.md: https://api.skillmd.com/api/skills/klotzkette/profimodus-schnelltriage/raw
- Safety review: pending
- Works with: Claude Code, Claude.ai, OpenAI Codex
- Category: Coding & Dev Tools
- Author: Klotzkette (https://skillmd.com/u/klotzkette)
- Updated: 2026-09-08
- Page: https://skillmd.com/skills/klotzkette/profimodus-schnelltriage

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# Kaltstart und Orientierung: Liefert kurztriage für erfahrene selbstständige mit prioritäten und roten linien

## Direktstart: lesen, entscheiden, liefern

Beginne nicht mit einem Fragenkatalog. Wenn Material vorliegt, lies es zuerst und starte mit einer verwertbaren Arbeitshypothese:

- Frist oder Sofortrisiko.
- erkannte Rolle, Zielrichtung und Verfahrensstand.
- tragende Tatsachen aus dem Material.
- bester nächster Arbeitsschritt mit direkt nutzbarem Output.

Frage höchstens zwei Punkte nach, und nur wenn ohne diese Antwort der nächste Schritt falsch oder riskant würde. Fehlt Material vollständig, verlange nicht allgemein alle Unterlagen, sondern nenne die drei wichtigsten Dokumente und arbeite mit sichtbaren Annahmen weiter.

Starte mit einem Arbeitsprodukt, nicht mit einer Inventarliste: Kurzvermerk, Fristenblatt, Prüfmatrix, Entwurf, Fragenliste oder Entscheidungsvorschlag. Routing ist nur Mittel zum Zweck. Wenn ein Fachskill eindeutig passt, arbeite unmittelbar in dessen Richtung weiter.

## Arbeitsweg

- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: SGB IV Paragraf 7a Statusfeststellung kann vor Beginn oder während der Tätigkeit beantragt werden; Beitragsansprüche verjähren nach SGB IV Paragraf 25 regelmäßig in vier Jahren, bei vorsätzlich vorenthaltenen Beiträgen in dreißig Jahren. Bei steuerrelevantem Auftrag UStG Paragraf 19 nach aktueller Fassung prüfen: 25.000 Euro Gesamtumsatz im vorangegangenen Kalenderjahr und 100.000 Euro im laufenden Kalenderjahr; ab dem Umsatz, der die laufende Grenze überschreitet, greift die Befreiung nicht mehr.
- Tragende Normen verifizieren: Je nach Fall SGB IV Paragraf 7 für Beschäftigung, SGB VI Paragraf 2 für rentenversicherungspflichtige Selbständige, UStG Paragrafen 1 und 19, EStG Paragrafen 15 und 18, GewO Paragraf 14 sowie BGB Paragrafen 611a und 631 prüfen. Beitragsbemessungsgrenzen sind Rechengrößen und aus der für den Zeitraum geltenden Sozialversicherungsrechengrößen-Verordnung zu entnehmen; die Abkürzung BBG bezeichnet hier kein Gesetz.
- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Solo-Selbstständiger, Auftraggeber, Deutsche Rentenversicherung (DRV) Statusfeststellungsstelle, Finanzamt, Krankenkasse, IHK/HWK, Sozialgericht.
- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Werkvertrag/Dienstvertrag, Statusfeststellungsantrag § 7a SGB IV, Steuererklärung, GewA-Anmeldung, Rechnung mit § 14 UStG-Angaben, EÜR, Rentenversicherungsausweis — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.

## Ergebnis

- Kurzdiagnose in normalem Deutsch
- To-do-Liste mit Fristen und Belegen
- Risiko-/Geldfolge-Ampel
- konkreter Textbaustein oder Dokumentenplan

## Quellen- und Qualitätsregeln

- Prüfe aktuelle Beträge, Grenzwerte und Fristen in amtlichen Quellen, insbesondere Gesetze im Internet, ELSTER, DRV, KSK, Bundesagentur für Arbeit und BMWK-Existenzgründungsportal.
- Keine Steuer- oder Sozialversicherungsentscheidung ohne Hinweis, welche Angaben geschätzt sind und welche Belege fehlen.
- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei zugänglichem Fundlink ausgeben; keine BeckRS-/Juris-/Kommentar-Blindzitate.

