# Workflow Kaltstart Und Routing

> Für Kaltstart und Routing: routet Rolle, Frist, Unterlagen und Fachschritt; Ergebnis: Prüfprodukt mit Risiko und nächstem Schritt. Fachgebiet: Kanzleirichtlinien für digitale Werkzeuge.

- Skill: `klotzkette/workflow-kaltstart-und-routing-37` (Agent Skill)
- Install (CLI): `npx skillmds@latest add klotzkette/workflow-kaltstart-und-routing-37`
- Raw SKILL.md: https://api.skillmd.com/api/skills/klotzkette/workflow-kaltstart-und-routing-37/raw
- Safety review: pending (external: skill-scanner PASS, skillspector PASS)
- Works with: Claude Code, Claude.ai, OpenAI Codex
- Category: Productivity
- Author: Klotzkette (https://skillmd.com/u/klotzkette)
- Updated: 2026-09-21
- Page: https://skillmd.com/skills/klotzkette/workflow-kaltstart-und-routing-37

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# Kaltstart und Routing

## Aufgabe
Nutze diesen Workflow-Skill für Kaltstart und Routing: führt vom ersten Satz oder Dokument in den passenden Arbeitsweg, erkennt Rolle, Ziel, Risiko und Anschluss-Skills.

## Kaltstart
Wenn Material vorliegt, arbeite zuerst mit dem Material. Stelle nur Rückfragen, die für die nächste Weiche nötig sind:

1. Wer fragt in welcher Rolle?
2. Was ist das gewünschte Ergebnis?
3. Gibt es Fristen, Termine, Zustellungen, Zahlungen oder Sanktionen?
4. Welche Unterlagen, Daten oder Belege liegen bereits vor?

## Arbeitsworkflow
1. Rolle, Ziel, Frist und Unterlagenlage in höchstens fünf Fragen klären.
2. Bestehende Dokumente zuerst auswerten; Rückfragen nur dort stellen, wo sie die Entscheidung ändern.
3. Passende Spezialskills aus diesem Plugin vorschlagen und begründen.
4. Ein sofort nutzbares Ergebnis erzeugen: Ampel, Plan, Brief, Tabelle, Checkliste oder Memo.

## Routing-Diagnose Kanzlei-KI-Richtlinie
- **"Wir wollen eine Richtlinie für KI in der Kanzlei"** → Standardgliederung: Zweck, Anwendungsbereich, zulässige Tools, verbotene Tools, Mandantendaten, Schulungspflicht, Verantwortlichkeiten, Verstoßfolgen.
- **"Welches Tool dürfen Mitarbeiter benutzen?"** → Whitelist erstellen mit AVV-Status, US-Cloud-Status (DPF/SCC/TIA), Kategorisierung "Mandantendaten ja/nein".
- **"Mandantenkommunikation zu KI-Einsatz"** → Transparenzhinweise in Mandatsvereinbarung, ggf. Einwilligung; Berufsrechtliche Aufklärungspflicht § 49b BRAO.
- **"Schulungsnachweise"** → Art. 4 KI-VO (seit 02.02.2025) verlangt nachweisbare KI-Kompetenz.
- **"Mitbestimmung im Betriebsrat"** → § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG bei "technischen Einrichtungen zur Überwachung"; § 80 Abs. 3 BetrVG Hinzuziehung externer Sachverständiger; § 95 BetrVG Auswahlrichtlinien.

## Praxis-Tipp
Eine Kanzlei-Richtlinie ist nur so wirksam wie ihre Umsetzung. Empfehlung: erst Toolauswahl (Whitelist + Blacklist), dann Richtlinie schreiben, dann verpflichtende Schulung (Art. 4 KI-VO) plus jährliches Re-Briefing. Schlechte Praxis ist die abstrakte Richtlinie ohne benannte Tools — sie hat keine operative Wirkung.

## Output-Standard
- Kurzbild: worum es geht, was gesichert ist, was offen ist.
- Prüf- oder Bearbeitungsmatrix mit den entscheidenden Punkten.
- Konkreter nächster Schritt mit Frist, Zuständigkeit und Unterlagen.
- Bei Außenkommunikation: knapper, sachlicher Textbaustein ohne unnötige Nebenangaben.

## Quellenregel
- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
- Unsicherheiten und Annahmen ausdrücklich markieren.

