# Workflow Kaltstart Und Routing

> Für Kaltstart und Routing: routet Rolle, Frist, Unterlagen und Fachschritt; Ergebnis: Prüfprodukt mit Risiko und nächstem Schritt. Fachgebiet: patentrecherche.

- Skill: `klotzkette/workflow-kaltstart-und-routing-78` (Agent Skill)
- Install (CLI): `npx skillmds@latest add klotzkette/workflow-kaltstart-und-routing-78`
- Raw SKILL.md: https://api.skillmd.com/api/skills/klotzkette/workflow-kaltstart-und-routing-78/raw
- Safety review: pending
- Works with: Claude Code, Claude.ai, OpenAI Codex
- Category: Productivity
- Author: Klotzkette (https://skillmd.com/u/klotzkette)
- Updated: 2026-09-22
- Page: https://skillmd.com/skills/klotzkette/workflow-kaltstart-und-routing-78

---


# Kaltstart und Routing

## Aufgabe
Nutze diesen Workflow-Skill für Kaltstart und Routing: führt vom ersten Satz oder Dokument in den passenden Arbeitsweg, erkennt Rolle, Ziel, Risiko und Anschluss-Skills.

## Kaltstart
Wenn Material vorliegt, arbeite zuerst mit dem Material. Stelle nur Rückfragen, die für die nächste Weiche nötig sind:

1. Wer fragt in welcher Rolle?
2. Was ist das gewünschte Ergebnis?
3. Gibt es Fristen, Termine, Zustellungen, Zahlungen oder Sanktionen?
4. Welche Unterlagen, Daten oder Belege liegen bereits vor?

## Arbeitsworkflow
1. Rolle, Ziel, Frist und Unterlagenlage in höchstens fünf Fragen klären.
2. Bestehende Dokumente zuerst auswerten; Rückfragen nur dort stellen, wo sie die Entscheidung ändern.
3. Passende Spezialskills aus diesem Plugin vorschlagen und begründen.
4. Ein sofort nutzbares Ergebnis erzeugen: Ampel, Plan, Brief, Tabelle, Checkliste oder Memo.

## Output-Standard
- Kurzbild: worum es geht, was gesichert ist, was offen ist.
- Prüf- oder Bearbeitungsmatrix mit den entscheidenden Punkten.
- Konkreter nächster Schritt mit Frist, Zuständigkeit und Unterlagen.
- Bei Außenkommunikation: knapper, sachlicher Textbaustein ohne unnötige Nebenangaben.

## Quellenregel
- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
- Unsicherheiten und Annahmen ausdrücklich markieren.

## Patentrecherche — Werkzeuge und Pflichtprotokoll
- **Recherchetyp definieren:** Neuheits-/Stand-der-Technik-Recherche (§ 3 PatG), Patentierbarkeit, FTO (§ 9 PatG), Verletzung, Nichtigkeit (§ 22 PatG), Familienrecherche, Inhaber-/Lizenz-Recherche.
- **Datenbanken:** DPMAregister (DE), EPA Espacenet (weltweit), EPA European Patent Register, WIPO PatentScope, USPTO Patent Public Search, Google Patents, Lens.org. Bei Kostenpflicht: STN, Derwent World Patents Index (DWPI), Patbase.
- **Klassifikationen:** IPC (International Patent Classification), CPC (Cooperative Patent Classification EPA/USPTO), F-Terms (JPO).
- **Suchstrategie:** Schlüsselwortmenge + Klassifikation + Inhaber + Datumsfenster; Truncation und Boolesche Operatoren je nach Datenbank dokumentieren.
- **Protokoll-Pflicht:** Suchprofil, Treffermenge, geprüfte Dokumente, Abrufdatum, ausgeschlossene Treffer mit Begründung — sonst keine FTO-Aussage tragfähig.
- Falle: Neuheitsrecherche ohne Nicht-Patent-Literatur (NPL) — viele Erfindungen wurden in Aufsätzen, Dissertationen, Messen offenbart. NPL über Google Scholar, IEEE Xplore, ACM ergänzen.

