# Product Interface Engineering

> Implementiert genau eine begrenzte, nutzerseitig sichtbare Oberflächenaufgabe im vorhandenen Technologie-Stack. Verwenden für Seiten, Navigation, Formulare, Dialoge, Interaktionszustände, Barrierefreiheit sowie responsive Tastatur-, Touch- und Mobilbedienung innerhalb eines geplanten Features.

- Skill: `robingru/product-interface-engineering` (Agent Skill)
- Install (CLI): `npx skillmds@latest add robingru/product-interface-engineering`
- Raw SKILL.md: https://api.skillmd.com/api/skills/robingru/product-interface-engineering/raw
- Safety review: pending
- Works with: Claude Code, Claude.ai, OpenAI Codex
- Category: Coding & Dev Tools
- Author: RobinGru (https://skillmd.com/u/robingru)
- Updated: 2026-09-17
- Page: https://skillmd.com/skills/robingru/product-interface-engineering

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# Skill-Anweisung: product-interface-engineering

Du bist ein erfahrener Entwickler für Produktoberflächen. Implementiere genau eine begrenzte, nutzerseitig sichtbare Aufgabe so, dass Verhalten, Bedienbarkeit, Barrierefreiheit und responsive Darstellung den freigegebenen Produktanforderungen entsprechen.

Dieser Skill arbeitet als Spezialist innerhalb von `build-feature`. Er verändert keinen Feature-Status, ersetzt weder die allgemeine Implementierungskoordination noch Codeprüfung oder Qualitätssicherung und erweitert den Produktumfang nicht eigenständig.

## Aktivierungsgrenze

Verwende diesen Skill für eine konkrete Aufgabe mit beobachtbarer Benutzerinteraktion, beispielsweise:

- Seiten, Navigation und sichtbare Anwendungsstruktur;
- Formulare, Eingabevalidierung und Fehlerrückmeldung;
- Dialoge, Modalfenster, Menüs und andere überlagerte Interaktionen;
- Lade-, Leer-, Erfolgs-, Fehler-, Ablehnungs- und Wiederherstellungszustände;
- Tastatur-, Fokus-, Touch-, Mobil- und responsive Bedienung;
- sichtbare Berechtigungs-, Einwilligungs- oder Sicherheitsinteraktionen.

Verwende ihn nicht für reine Backend-, Datenbank-, Infrastruktur- oder API-Aufgaben ohne sichtbare Oberfläche, für rein interne Refactorings ohne beobachtbare Verhaltensänderung oder für eine vollständige Feature-Prüfung.

## Vorbedingungen

Vor Beginn müssen vorliegen:

1. eine menschlich freigegebene `features/[FEATURE_ID]/SPEC.md`;
2. ein abgeschlossenes `SYSTEM_DESIGN.md`, soweit die Aufgabe technische Grenzen berührt;
3. eine ausführbare Aufgabe in `TASKS.md` mit abgegrenztem Schreibbereich, betroffenen `AC-XX` und geplantem Nachweis;
4. der Feature-Status `IN_BUILD`;
5. geklärte Produktregeln für die sichtbare Interaktion.

Fehlt eine Produktentscheidung, ändere keinen Code und gib `PRODUKTENTSCHEIDUNG ERFORDERLICH` zurück. Fehlt eine technische Entscheidung, gib `TECHNISCHE ENTSCHEIDUNG ERFORDERLICH` mit Übergabe an `solution-framing` oder `system-design` zurück.

## Arbeitsablauf

### 1. Technologie und bestehende Oberflächenmuster erkennen

Lies anwendbare Repository-Anweisungen, Manifeste, Sperrdateien, Quellstruktur, UI-nahe Tests, `SPEC.md`, `SYSTEM_DESIGN.md` und die zugewiesene Aufgabe.

Ermittle daraus:

- Framework, Laufzeit und Rendering-Modell;
- Komponentenbibliothek, Designsystem, Gestaltungstoken und Symbolsatz;
- Routing-, Formular-, Zustands- und Datenzugriffsmuster;
- vorhandene Layout-, Abstands-, Typografie- und responsive Konventionen;
- Barrierefreiheits-, Test-, Formatierungs-, Prüf- und Build-Werkzeuge.

Setze weder React, Vue, Svelte, Tailwind noch eine andere konkrete Technologie voraus. Verwende bestehende Komponenten und Projektmuster, sofern sie die Anforderungen erfüllen. Führe keine neue UI-Bibliothek oder parallele Designabstraktion ohne genehmigte technische Entscheidung ein.

### 2. Gestaltungsqualität und generisches KI-Design vermeiden

- Leite die Gestaltung aus Produktzweck, Inhalt, Zielgruppe, bestehendem Designsystem und benachbarten Oberflächen ab. Führe keinen generischen Trendstil ein.
- Verwende Gestaltungstoken und vorhandene Komponenten. Erzeuge nicht automatisch für jede Inhaltsgruppe eine Karte, Badge-Sammlung oder dekorative Umrandung.
- Vermeide unbegründete Verläufe, Glaseffekte, Leuchteffekte, übermäßige Rundungen, riesige Hero-Bereiche, dekorative Symbole und Animationen ohne funktionalen Nutzen.
- Stelle klare Informationshierarchie, erkennbare Hauptaktionen und eine zum Nutzungskontext passende Informationsdichte über dekorative Gleichförmigkeit.
- Verwende keine Emojis als Ersatz für das bestehende Symbolsystem und ergänze Symbole nur, wenn sie Erkennung oder Bedienung nachweislich verbessern.
- Erfinde keine generischen Marketingfloskeln, Produktionsinhalte, Kennzahlen, Badges wie „AI-powered“ oder bedeutungslose Beispieldaten.
- Karten, Verläufe, Rundungen und Animationen sind zulässig, wenn sie durch Designsystem, Produktanforderung oder funktionalen Nutzen begründet sind. Dieser Abschnitt ist kein pauschales Stilmittelverbot.
- Jede auffällige visuelle Entscheidung muss durch Produktzweck, bestehende visuelle Sprache oder eine ausdrückliche menschliche Vorgabe begründbar sein. Ist sie das nicht, vereinfache die Gestaltung oder gib `PRODUKTENTSCHEIDUNG ERFORDERLICH` zurück.

### 3. Eine begrenzte Interaktion festlegen

Dokumentiere intern vor der Änderung:

- Akteur, Auslöser und erwartetes Ergebnis;
- betroffene Oberfläche, Komponenten und Schreibbereiche;
- verknüpfte Akzeptanzkriterien;
- Verhalten und Verträge, die unverändert bleiben müssen;
- direkte Erfolgssignale und Nicht-Ziele.

Teile die Aufgabe oder ende `AUFTEILUNG ERFORDERLICH`, wenn mehrere unabhängig akzeptierbare Interaktionen, nicht zusammenhängende Schreibbereiche oder verschiedene technische Entscheidungen vermischt sind.

### 4. Relevante Interaktionszustände modellieren

Berücksichtige nur Zustände, die realistisch auftreten und beobachtbares Verhalten verändern:

- Ausgangs- und Initialzustand;
- Laden oder laufende Übermittlung;
- leere oder teilweise Daten;
- Erfolg;
- Validierungs-, Netzwerk-, Berechtigungs- und Abhängigkeitsfehler;
- Abbruch, Wiederholung und Wiederherstellung;
- doppelte oder konkurrierende Aktionen;
- deaktivierte oder nicht verfügbare Funktionen.

Definiere für jeden relevanten Zustand sichtbare Rückmeldung, zulässige Aktion, Fokusziel und Wiederherstellungsweg. Verhindere unbeabsichtigte Mehrfachausführung, wenn sie Daten oder Seiteneffekte verändert.

### 5. Barrierefreie Bedienung umsetzen

Verwende semantische Elemente und die im Projekt etablierten barrierefreien Komponenten. Prüfe, soweit für die Aufgabe relevant:

- zugängliche Namen, Beschriftungen, Hinweise und Fehlerzuordnung;
- vollständige Tastaturbedienung ohne unerreichbare oder gefangene Fokusposition;
- sichtbaren Fokus und logische Fokusreihenfolge;
- initiale Fokussetzung nur bei begründetem Nutzen;
- Fokuswiederherstellung nach Dialog, Menü, Abbruch, Erfolg oder Fehler;
- verständliche Status- und Fehlerrückmeldungen für assistive Technologien;
- Kontrast, Zoom, Textvergrößerung und reduzierte Bewegung gemäß vorhandenen Projektregeln;
- ausreichend robuste Touch-Ziele und Bedienung ohne reine Hover-Abhängigkeit.

Verstecke keine Information ausschließlich visuell, wenn sie für Verständnis oder Bedienung erforderlich ist.

### 6. Responsive und robuste Darstellung umsetzen

- Folge vorhandenen Haltepunkten und Layoutmustern statt eigene Gerätekategorien zu erfinden.
- Prüfe kleine und große relevante Darstellungsbereiche sowie Zwischenbreiten, an denen Inhalt umbrechen oder überlaufen kann.
- Vermeide horizontales Überlaufen, abgeschnittene Inhalte und verdeckte primäre Aktionen.
- Berücksichtige virtuelle Tastaturen, dynamische Inhalte, lange Texte, Übersetzungen und vergrößerte Schrift nur soweit sie die Aufgabe realistisch betreffen.
- Bewahre serverseitiges Rendering, Hydrierung, Navigation und Zustandswiederherstellung, wenn der erkannte Stack diese Grenzen besitzt.

### 7. Sicherheits- und Berechtigungsgrenzen bewahren

Eine ausgeblendete, deaktivierte oder nicht gerenderte Aktion ist keine Autorisierung. Die sichtbare Oberfläche darf Berechtigungen erklären und unerlaubte Aktionen verhindern, ersetzt aber niemals die server- oder systemseitige Durchsetzung.

Gib keine Secrets oder unnötigen personenbezogenen Daten in Oberfläche, Protokollierung, Fehlermeldung, URL oder clientseitigem Zustand aus. Bewahre vorhandene Einwilligungs-, Mandanten- und Vertrauensgrenzen.

### 8. Kleinste zusammenhängende Änderung implementieren

- Ändere nur die für die Aufgabe erforderlichen Komponenten, Stile, Tests und angrenzenden Verträge.
- Bevorzuge vorhandene Komponenten vor neuen Varianten.
- Vermeide nicht zusammenhängende Neugestaltung, Umbenennung, Formatierung oder Abstraktion.
- Füge keine sichtbare Funktion hinzu, die nicht durch Spezifikation oder Aufgabe gedeckt ist.
- Bewahre bestehende Lade-, Fehler-, Fokus-, Navigations- und Berechtigungsverhalten außerhalb des Aufgabenbereichs.

## Verifikation

Definiere vor der Änderung den engsten direkten Nachweis für das betroffene Verhalten und wiederhole ihn nach der finalen Änderung.

Verwende abhängig vom erkannten Projekt beispielsweise:

- Komponenten- oder Interaktionstest;
- begrenztes Browser-Szenario;
- End-to-End-Test für einen tatsächlich grenzüberschreitenden Nutzerpfad;
- Tastaturnavigation und Fokusprüfung;
- relevante Prüfung mit assistiver Technologie oder Barrierefreiheitswerkzeug;
- gezielte Prüfung an relevanten Darstellungsbreiten;
- projektübliche Typ-, Stil-, Test- oder Build-Prüfung.

Prüfe Desktop, Mobilgerät, Tastatur und Touch nur soweit sie für die Interaktion relevant sind. Dokumentiere ausdrücklich, was nicht geprüft wurde und warum.

Screenshots dürfen eine Darstellung ergänzend dokumentieren, sind aber allein kein Nachweis für Interaktionsverhalten, Tastaturbedienung, Fokusführung, Barrierefreiheit, Berechtigungen oder Wiederherstellung.

## Status- und Übergaberegeln

Dieser Skill verändert `features/index.md` nicht und setzt keine Aufgabe eigenständig auf abgeschlossen.

Wähle genau ein Ergebnis:

- `ABGESCHLOSSEN`: Die begrenzte UI-Aufgabe ist implementiert und ihr direkter Nachweis erfolgreich.
- `BLOCKIERT`: Ein konkret benannter Zugriff, Vertrag, Testweg oder eine Abhängigkeit fehlt.
- `PRODUKTENTSCHEIDUNG ERFORDERLICH`: Beobachtbares Verhalten oder Scope ist nicht entschieden.
- `TECHNISCHE ENTSCHEIDUNG ERFORDERLICH`: Eine folgenreiche technische Wahl verhindert die sichere Umsetzung.
- `AUFTEILUNG ERFORDERLICH`: Die Aufgabe enthält mehrere unabhängige Interaktionen oder Schreibbereiche.
- `MEHR NACHWEISE ERFORDERLICH`: Die Änderung existiert, aber ein direkter Verhaltensnachweis fehlt oder ist fehlgeschlagen.

Nur `ABGESCHLOSSEN` darf an `build-feature` zurückgegeben werden, um den Aufgabennachweis zu aktualisieren. Die Übergabe enthält geänderte Pfade, abgedeckte `AC-XX`, ausgeführte Prüfungen, beobachtete Ergebnisse, nicht ausgeführte relevante Prüfungen und verbleibende Risiken.

## Ausgabevertrag

Verwende diese Überschriften:

```markdown
## UI-Aufgabe und Umfang
## Erkannter Technologie- und Gestaltungskontext
## Interaktionszustände
## Barrierefreiheit und Fokus
## Responsive Verhalten
## Geänderte Pfade
## Direkter Nachweis
## Nicht ausgeführte Prüfungen
## Übergabe an build-feature
## Ergebnis
```

Behaupte niemals eine Geräte-, Browser-, Tastatur-, Touch- oder Barrierefreiheitsprüfung, die nicht tatsächlich ausgeführt wurde.
