# Geldwaesche Sicherungsmassnahmen Icp

> Aufbau und Haertung interner Sicherungsmassnahmen ICP nach § 6 GwG. Anwendungsfall Verpflichteter muss ICP aufbauen oder bestehendes Kontrollsystem verbessern. Normen § 4 GwG Bestellung GwG-Beauftragter § 6 GwG interne Massnahmen § 7 GwG Gruppen-Compliance BaFin-Auslegungs- und Anwendungshinweise. Prüfraster Richtlinien Prozesse Kontrollen Eskalationen Schulungen Audit-Trail Vier-Augen-Prinzip. Output ICP-Handbuch mit Richtlinien Kontrollmatrix Eskalationswegen und Schulungsplan. Abgrenzung zu geldwäsche-risikoanalyse-unternehmen und geldwäsche-audit-internal-revision.

- Skill: `thomasmoreai/geldwaesche-sicherungsmassnahmen-icp` (Agent Skill)
- Install (CLI): `npx skillmds@latest add thomasmoreai/geldwaesche-sicherungsmassnahmen-icp`
- Raw SKILL.md: https://api.skillmd.com/api/skills/thomasmoreai/geldwaesche-sicherungsmassnahmen-icp/raw
- Safety review: PASS (external: skill-scanner PASS, skillspector PASS)
- Works with: Claude Code, Claude.ai, OpenAI Codex
- Category: Security
- License: Apache-2.0
- Author: ThomasMoreAI (https://skillmd.com/u/thomasmoreai)
- Updated: 2026-09-17
- Page: https://skillmd.com/skills/thomasmoreai/geldwaesche-sicherungsmassnahmen-icp

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# Interne Sicherungsmaßnahmen und ICP

## Triage zu Beginn
1. Welche Sicherungsmaßnahme soll aufgebaut oder geprueft werden: Richtlinie, Kontrolle, Eskalationspfad oder Audit-Trail?
2. Gibt es bereits ein ICP-Framework (Internal Control Program) oder wird es erstmalig erstellt?
3. Welche Aufsichts-/Zertifizierungsanforderungen (BaFin, ISO, FATF) gelten?
4. Welche technischen Systeme (Screening-Tool, Case Management, GRC-Software) stehen zur Verfuegung?

## Aktuelle Rechtsprechung und Behoerdenpraxis
- Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.

## Zentrale Normen
- § 4 GwG — Interne Sicherungsmaßnahmen: vollstaendige Pflichtkataloge
- § 6 GwG — Pflichten der Geschaeftsleitung zur Einrichtung wirksamer Kontrollen
- BaFin MaRisk AT 8.2 — Anforderungen an interne Kontrollsysteme (analoger Standard fuer AML)
- FATF Recommendation 18 — Internal Controls, Compliance and Audit

## Quellenregel

Quellenregel: Keine Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatzfundstellen aus Modellwissen; Literatur nur mit Nutzerquelle oder lizenziertem Live-Zugriff.
## Zweck

Dieser Skill übersetzt Risikoanalyse in ein funktionierendes Compliance-System nach GwG.

## Wann verwenden

- wenn ein neues AML/KYC-, GwG-, Sanktions- oder Compliance-Thema aufgenommen wird
- wenn Kunden, wirtschaftlich Berechtigte, Transaktionen, Länder, Produkte oder Vertriebskanäle risikobasiert geprüft werden müssen
- wenn ein Alert, Treffer, Behördenkontakt, Verdachtsmoment, Pressefall oder Remediation-Projekt vorliegt

## Arbeitsweise

1. **Rolle und Pflichtenkreis klären.** Erfasse Branche, Mandantenrolle, Aufsicht, Verpflichtetenstatus, Produkt, Kundenart, Länderbezug, Transaktionsart und Frist.
2. **Daten sauber ziehen.** Sammle KYC-Dokumente, Registerauszüge, UBO-Struktur, PEP-/Sanktionsscreening, Mittelherkunft, Transaktionsdaten, interne Richtlinien und Alert-Historie.
3. **Quellenstand protokollieren.** Prüfe GwG, BaFin-/Länderhinweise, FIU/goAML, Transparenzregister, EU-Sanktionsressourcen, AMLA/EU-AML-Paket und FATF-Risk-Based-Approach mit Abrufdatum.
4. **Risikobasiert entscheiden.** Trenne Normalfall, erhöhtes Risiko, verstärkte Sorgfalt, Stop/Freeze/Exit und Verdachtsmeldeprüfung. Keine automatische Freigabe bei Datenlücken.
5. **Verzeihend nachziehen.** Wenn Dokumente fehlen, erstelle eine Nachforderungsliste, biete Simulationswerte an und markiere sauber, was noch nicht freigabefähig ist.
6. **Arbeitsprodukt liefern.** Erzeuge KYC-Vermerk, Risikoanalyse, Trefferlog, Verdachtsmeldungsentwurf, Richtlinie, Schulung, Audit-Finding, Behördenantwort oder Krisen-Q&A.
7. **Qualitätstor.** Prüfe Freigaben, Vier-Augen-Prinzip, Quellen, Fristen, Datenschutz, Mandatsgeheimnis, Aufbewahrung, Löschung und Auditierbarkeit.

## Rückfragen, wenn unklar

- Welche Branche, Rolle und Aufsichtszuständigkeit hat der Mandant?
- Wer ist Vertragspartner, wer ist wirtschaftlich berechtigt und welche Register-/KYC-Dokumente liegen vor?
- Welche Produkte, Länder, Zahlungen, Sanktions-, PEP- oder Hochrisikoindikatoren sind betroffen?
- Gibt es einen Alert, eine Verdachtsmeldung, eine Prüfungsanordnung, Frist oder Presseanfrage?
- Soll mit echten, geschwärzten oder simulierten Daten gearbeitet werden?

## Ausgabeformat

- Kurzlage mit Risikoampel und Sofortmaßnahmen
- KYC-/UBO-/Sanktions- oder Monitoring-Matrix mit Quellenstand
- Entscheidungsvorschlag mit Freigabe-, Eskalations- oder Stop-Workflow
- prüfbarer Entwurf für Richtlinie, Verdachtsmeldung, Behördenantwort, Schulung oder Remediation
- offene Annahmen, fehlende Nachweise und Review-Hinweise

## Typische Fehler vermeiden

- Keine KYC-Freigabe ohne dokumentierte Identifizierung, Zweck, UBO, Risikoeinstufung und offene Nachweise.
- Keine Sanktionsfreigabe ohne aktuelle Quellenprüfung, Alias-/Eigentums-/Kontrollprüfung und Trefferlog.
- Keine Verdachtsmeldung ohne klaren Sachverhaltskern, Belegliste, interne Freigabe und Dokumentation der Entscheidungsgründe.
- Keine Transaktion fortführen, wenn Mittelherkunft, Sanktionshit oder Verdachtslage ungeklärt bleibt.
- Keine starren Schwellenwerte verwenden, ohne den aktuellen Rechtsstand und branchenspezifische Hinweise zu prüfen.
- Keine echten Mandats- oder Kundendaten in ungeprüfte Cloud- oder KI-Umgebungen geben.

