# Schriftsatz Abschnitt

> Einzelne Abschnitte eines Schriftsatzes erstellen: Tatbestand, Begründung, Beweisangebot nach ZPO-Schema. Normen: §§ 253 313 ZPO. Prüfraster: Schluessigskeit, Beweisangebot, Normzitat. Output: Schriftsatz-Abschnitt für Einbau in Klageschrift oder Erwiderung. Abgrenzung: nicht vollständige Klageschrift.

- Skill: `thomasmoreai/schriftsatz-abschnitt` (Agent Skill)
- Install (CLI): `npx skillmds@latest add thomasmoreai/schriftsatz-abschnitt`
- Raw SKILL.md: https://api.skillmd.com/api/skills/thomasmoreai/schriftsatz-abschnitt/raw
- Safety review: PASS (external: skill-scanner PASS, skillspector PASS)
- Works with: Claude Code, Claude.ai, OpenAI Codex
- Category: Coding & Dev Tools
- License: Apache-2.0
- Author: ThomasMoreAI (https://skillmd.com/u/thomasmoreai)
- Updated: 2026-09-17
- Page: https://skillmd.com/skills/thomasmoreai/schriftsatz-abschnitt

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# Schriftsatzabschnitt-Entwurf

## Zweck

Entwurf einzelner Abschnitte eines Schriftsatzes – Klageschrift, Klageerwiderung, Replik, Duplik, Berufungsbegründung (§ 520 ZPO), Revisionsbegründung (§ 551 ZPO), Beschwerdeerwiderung oder anderer Schriftsätze – im Urteilsstil nach deutschem Prozessrecht. Der Skill arbeitet mandatsspezifisch auf Basis der mandat.md und verlauf.md des aktiven Mandats und hält den Kanzleistil aus CLAUDE.md ein.

## Eingaben

- Aktives Mandat (Slug) mit mandat.md und verlauf.md
- Bezeichnung des gewünschten Abschnitts (z. B. "Sachverhaltsdarstellung", "Rechtliche Ausführungen zu Klageantrag 1", "Berufungsangriff I: Übergangener Beweisantrag")
- Anspruchstabelle (falls vorhanden, aus `/anspruchstabelle`)
- Chronologie (falls vorhanden, aus `/chronologie`)
- Beizufügende Dokumente / Anlagen (Vertrag, Schriftverkehr, Sachverständigengutachten)
- Gewünschte Schriftsatzart und verfahrensrechtliche Situation

## Ablauf

1. **Mandatsdaten laden:** mandat.md, verlauf.md, ggf. Chronologie und Anspruchstabelle einlesen. Mandatstheorie und Kanzleistil aus CLAUDE.md laden.

2. **Abschnittstyp bestimmen:**
   - **Klageschrift** (§§ 253, 261 ZPO): Rubrum, Anträge, Sachverhaltsdarstellung, Rechtliche Ausführungen, Beweisangebote.
   - **Klageerwiderung** (§ 277 ZPO): Bestreiten (erheblich/unerheblich), Gegendarstellung, Rechtsausführungen, eigene Anträge, Hilfsaufrechnung/Widerklage.
   - **Berufungsbegründung** (§ 520 Abs. 3 ZPO): Darlegung der Berufungsangriffe, Bezifferung von Rechtsverletzungen (§ 546 ZPO), neue Tatsachen und Beweise (§ 531 Abs. 2 ZPO), Berufungsanträge.
   - **Revisionsbegründung** (§ 551 Abs. 3 ZPO): Revisionsgründe (§ 545 ZPO), absolute Revisionsgründe (§ 547 ZPO), Rüge der Nichtzulassung (§ 544 ZPO), Grundsatzrevision (§ 543 Abs. 2 ZPO).
   - **Beschwerde** (§§ 567 ff., 574 ff. ZPO): Statthaftigkeit, Frist, Begründung.

3. **Urteilsstil anwenden:** Tatsachenvortrag in indirekter Rede oder Behauptungsform, normative Subsumtion knapp, Beweisangebote vollständig.

4. **Normen und Rechtsprechung einarbeiten:** Jede Behauptung rechtlicher Art mit Norm und – soweit verfügbar – BGH-Rechtsprechung nach Zitierweise (../references/zitierweise.md) belegen.

5. **Beweisangebote formulieren:** Für jeden bestrittenen Tatsachenbehauptung ein konkretes Beweisangebot (Zeugnis, Sachverständiger, Urkunde, Augenschein, Parteivernehmung § 447 ZPO, Geständnisfiktion § 138 Abs. 3 ZPO).

6. **Lückenprüfung:** Fehlende Tatsachenbehauptungen, unklare Beweisangebote, ungeklärte Passivlegitimation, fehlende Kausalität und Schaden als **[LÜCKE: …]** markieren.

7. **Entwurf ausgeben:** Urteilsstil, kanzleispezifisches Format, Fristen am Ende der Ausgabe.

## Quellen und Zitierweise

Verbindlich: `../references/zitierweise.md`.

Einschlägige Kommentare und Rechtsprechung:

- Quellenregel: Literatur nur mit Nutzerquelle oder lizenziertem Live-Zugriff; keine Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatzfundstellen aus Modellwissen.
- Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
- Quellenregel: Literatur nur mit Nutzerquelle oder lizenziertem Live-Zugriff; keine Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatzfundstellen aus Modellwissen.

## Ausgabeformat

Schriftsatzformat im deutschen Standard:
1. **Rubrum** (Gericht, Parteien, Az., Datum) – sofern vollständiger Schriftsatz
2. **Abschnittsüberschrift** (z. B. "I. Sachverhaltsdarstellung", "III. Zum Berufungsangriff")
3. **Fließtext im Urteilsstil** mit Randnummern (fakultativ)
4. **Beweisangebote** am Ende jedes bestrittenen Tatsachenblocks
5. **Lücken-Notizen** in Klammern: `[LÜCKE: Beleg für Fristversäumnis fehlt]`
6. **Fristenliste** am Ende des Outputs

## Beispiel

> **III. Zur Berufungsbegründung – Verletzung des § 286 ZPO**
>
> Das Landgericht hat das Beweisangebot der Klägerin auf Vernehmung des Zeugen Müller (Schriftsatz v. 14.03.2023, S. 7) übergangen, ohne dies in den Entscheidungsgründen zu begründen. Dies verletzt Art. 103 Abs. 1 GG und § 286 Abs. 1 ZPO.
>
> Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
>
> *Beweis: Zeugnis des Herrn Max Müller, [Anschrift] – Beweis-Nr. 5.*

## Risiken / typische Fehler

- Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
- **Berufungsbegründungsfrist:** § 520 Abs. 2 ZPO: 2 Monate ab Urteilszustellung; verlängerbar auf Antrag, aber nur mit gegnerischer Zustimmung oder wichtigem Grund.
- **Neue Tatsachen in der Berufung:** § 531 Abs. 2 ZPO begrenzt neues Vorbringen; stets prüfen, ob Nachlässigkeit im ersten Rechtszug vorlag.
- **Revisionsanforderungen:** § 543 Abs. 2 ZPO – Grundsatzbedeutung oder Sicherung einheitlicher Rechtsprechung; ohne NZB-Begründung keine Revision (§ 544 ZPO).
- **Verstoß gegen § 138 ZPO:** Wahrheitspflicht; keine Behauptung ins Blaue hinein; Darlegungs- und Beweislast nicht verwechseln.
- **Berufsrechtliche Hinweispflicht:** Bei überraschenden Rechtswendungen ist der Mandant nach § 43 BRAO zu informieren; kein Schriftsatz ohne Rücksprache versenden.

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<!-- AUDIT 27.05.2026
Problem : BGH VI ZR 73/20, NJW 2021, 1886 Rn. 15 (" neue Angriffsmittel § 531 ZPO ") – Zitatfehler (WRONG_TOPIC). Das Urteil behandelt Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts / Bestimmtheit Klageantrags bei Erstbegehungsgefahr (NJW 2021, 1756), nicht neue Angriffsmittel nach § 531 ZPO (dejure.org/2021,4358). Eintrag ersatzlos gelöscht; kein verifizierbarer Ersatz mit identischem NJW-Fundstelle ermittelt.
Quelle   : https://dejure.org/2021,4358
Aktion   : Zeile entfernt
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