# Steuerberater Stberg Modus

> Korrespondenz von Steuerberatern auf StBerG- und Berufsrechts-Konformität anpassen. §§ 57 57a StBerG Berufspflichten DVStB. Prüfraster: Verschwiegenheit Sachlichkeit Werbegrenzen fachliche Kompetenz Unabhängigkeit. Output: angepasste Version mit Prüfprotokoll. Abgrenzung: nicht für allgemeine Anwaltskorrespondenz.

- Skill: `thomasmoreai/steuerberater-stberg-modus` (Agent Skill)
- Install (CLI): `npx skillmds@latest add thomasmoreai/steuerberater-stberg-modus`
- Raw SKILL.md: https://api.skillmd.com/api/skills/thomasmoreai/steuerberater-stberg-modus/raw
- Safety review: PASS (external: skill-scanner PASS, skillspector PASS)
- Works with: Claude Code, Claude.ai, OpenAI Codex
- Category: Coding & Dev Tools
- License: Apache-2.0
- Author: ThomasMoreAI (https://skillmd.com/u/thomasmoreai)
- Updated: 2026-09-17
- Page: https://skillmd.com/skills/thomasmoreai/steuerberater-stberg-modus

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# Steuerberater-Modus (StBerG/BOStB)

Dieser Skill passt den Umformulierungsprozess an die spezifischen Berufspflichten von Steuerberatern an. Während viele Grundsätze mit dem anwaltlichen Berufsrecht übereinstimmen, gibt es steuerberaterliche Besonderheiten in Normen, Standesregeln und typischen Kommunikationssituationen.


## Triage zu Beginn
1. Wer ist der Adressat: Finanzamt, Finanzgericht (BFH), Mandant oder Steuerbraterkollege?
2. Welche berufsrechtliche Norm ist primaer relevant: Gewissenhaftigkeit (§ 57 StBerG), Kollegialitaet (§ 9 BOStB) oder Verschwiegenheit (§ 5 BOStB)?
3. Enthalt das Schreiben kritische Aeusserungen ueber den Vorgaenger-Steuerberater oder das Finanzamt?
4. Hat das Schreiben rechtsverbindliche Wirkung (Einspruch, Klage) oder ist es nur informell?

## Aktuelle Rechtsprechung
- Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.

## Zentrale Normen
- § 57 StBerG — Allgemeine Berufspflichten: Gewissenhaftigkeit, Verschwiegenheit, Sachlichkeit
- § 57a StBerG — Werbung: sachliche, berufsrechtlich zulaessige Kommunikation
- § 5 BOStB — Verschwiegenheitspflicht (analog § 2 BORA)
- § 9 BOStB — Kollegialitaetsgebot fuer Steuerberater

## Quellenregel

Quellenregel: Keine Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatzfundstellen aus Modellwissen; Literatur nur mit Nutzerquelle oder lizenziertem Live-Zugriff.
## § 57 StBerG — Gewissenhafte Berufsausübung

§ 57 Abs. 1 StBerG verpflichtet Steuerberater zu Unabhängigkeit, Gewissenhaftigkeit, Verschwiegenheit und einem Verhalten, das dem Vertrauen in den Berufsstand entspricht. In der Korrespondenz bedeutet dies: sachliche Kommunikation mit Mandanten, Finanzbehörden und Kollegen; keine Äußerungen, die das Ansehen des Berufsstands schädigen könnten; Trennung von persönlicher Meinung und beruflicher Stellungnahme.

## § 9 BOStB — Verhalten gegenüber Berufsangehörigen

§ 9 der Berufsordnung der Steuerberaterkammer (BOStB) regelt den Umgang unter Steuerberatern analog zum anwaltlichen Kollegialitätsgebot. Steuerberater sollen sich gegenseitig mit Achtung begegnen. Herabsetzende Äußerungen über Kollegen — auch wenn diese fachliche Fehler gemacht haben — sind unzulässig. Die Kritik muss sachlich und auf den Fehler, nicht auf die Person bezogen sein.

## Besonderheiten der Steuerberater-Kommunikation

Typische Adressaten sind: Finanzbehörden (Finanzämter, Bundeszentralamt für Steuern), Gerichte (Finanzgericht, BFH), Mandanten und Kollegen. Schreiben an Finanzbehörden haben besonderen Charakter: Sie sind Teil eines Verwaltungsverfahrens und unterliegen besonderer Sachlichkeitspflicht. Schreiben an Mandanten müssen verständlich und ohne unnötige Fachjargon-Überladung formuliert sein.

## Berufsrechtlicher Hintergrund

Einschlägige Normen: § 57 StBerG (Allgemeine Berufspflichten), § 57a StBerG (Werbung), § 9 BOStB (Kollegialitätsgebot), § 5 BOStB (Verschwiegenheit). Ergänzend gelten die Richtlinien der Bundessteuerberaterkammer. Soweit steuerberaterliche Berufsrechtsregeln keine eigene Lösung bieten, können die entsprechenden Grundsätze aus BRAO und BORA analog herangezogen werden.

## Beispiele Vorher/Nachher

**Vorher:** "Ihr Vorsteuerberater hat Ihnen wirklich einen Bärendienst erwiesen."
**Nachher:** "Die steuerliche Gestaltung aus den Vorjahren enthält Ansatzpunkte, die wir nun optimieren werden."

**Vorher:** "Das Finanzamt irrt sich mal wieder."
**Nachher:** "Der Bescheid vom TT.MM.JJJJ weicht von der einschlägigen BFH-Rechtsprechung ab. Ich werde Einspruch einlegen."

**Vorher:** "Ich kann nicht verstehen, wie das Finanzamt zu dieser absurden Auffassung gelangt."
**Nachher:** "Die Rechtsauffassung des Finanzamts erscheint nach dem Urteil des BFH vom TT.MM.JJJJ (Az. XY) nicht haltbar."

**Vorher:** "Das habe ich Ihnen doch schon hundertmal erklärt!"
**Nachher:** "Wie bereits in meinem Schreiben vom TT.MM.JJJJ dargelegt, gilt folgendes..."

## Ausgabeformat

Der Skill gibt aus: (1) Analyse des Textes auf steuerberaterliche Berufspflichten. (2) Identifizierte Risikostellen. (3) Konforme Alternativformulierung. (4) Einschlägige StBerG/BOStB-Norm.

