# Triage Vermoegensverschiebung Erfassen

> Erster Schritt: Vermögenverschiebung strukturiert erfassen für Bereicherungs- und Anfechtungsrecht. Normen: §§ 812 ff. BGB, AnfG, §§ 129 ff. InsO. Prüfraster: Wer hat was an wen geleistet, Zeitpunkt, Belegsicherung, Weichenstellung Regelungskreis. Output: Erfassungsbogen Vermögenverschiebung. Abgrenzung: nicht inhaltliche Prüfung.

- Skill: `thomasmoreai/triage-vermoegensverschiebung-erfassen` (Agent Skill)
- Install (CLI): `npx skillmds@latest add thomasmoreai/triage-vermoegensverschiebung-erfassen`
- Raw SKILL.md: https://api.skillmd.com/api/skills/thomasmoreai/triage-vermoegensverschiebung-erfassen/raw
- Safety review: PASS (external: skill-scanner PASS, skillspector PASS)
- Works with: Claude Code, Claude.ai, OpenAI Codex
- Category: Coding & Dev Tools
- License: Apache-2.0
- Author: ThomasMoreAI (https://skillmd.com/u/thomasmoreai)
- Updated: 2026-09-17
- Page: https://skillmd.com/skills/thomasmoreai/triage-vermoegensverschiebung-erfassen

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# Triage: Vermögensverschiebung erfassen

## Triage — kläre vor der Prüfung

1. Sind alle Beteiligten (Leistender, Empfänger, weitere Personen) vollständig identifiziert?
2. Ist der Gegenstand der Vermögensverschiebung (Geld, Sache, Forderung, Sicherheit) konkret bezeichnet?
3. Ist das genaue Datum oder der Zeitraum der Vermögensverschiebung bekannt?
4. Liegt eine rechtliche Beziehung zwischen den Beteiligten vor (Vertrag, Gesellschaft, Ehe)?
5. Ist über das Vermögen des Leistenden ein Insolvenzverfahren eröffnet oder beantragt?

## Zentrale Normen

§ 812 Abs. 1 BGB (Leistungsbegriff, Zweckbestimmung) — § 129 InsO (Rechtshandlung vor Verfahrenseröffnung) — § 2 AnfG (vollstreckbarer Titel) — § 17 InsO (Zahlungsunfähigkeit: maßgeblicher Zeitpunkt) — § 199 BGB (Verjährungsbeginn: Kenntnis) — § 286 BGB (Verzugseintritt: Datum der Forderung)

## Rechtsprechung

Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.

Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.

Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.

Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.

## Quellenregel

Quellenregel: Keine Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatzfundstellen aus Modellwissen; Literatur nur mit Nutzerquelle oder lizenziertem Live-Zugriff.
## Zweck

Dieser Skill ist der Einstiegspunkt. Bevor eine Weichenstellung zwischen Bereicherungsrecht, AnfG-Anfechtung und InsO-Anfechtung erfolgen kann, muss der Lebenssachverhalt vollständig und strukturiert vorliegen.

## Ablauf

### Schritt 1 — Beteiligte Personen

1. Wer ist Leistender?
2. Wer ist Empfänger?
3. Gibt es weitere Beteiligte (Bevollmächtigte, Treuhänder, Gesellschaften)?
4. Besteht zwischen Leistendem und Empfänger eine rechtliche Beziehung?

### Schritt 2 — Art der Vermögensverschiebung

1. Was wurde übertragen (Geld, Sache, Forderungsabtretung, Grundstücksübereignung, Sicherheit)?
2. In welcher Form (Überweisung, Barzahlung, notarielle Übertragung, Pfandbestellung)?
3. Wann fand die Vermögensverschiebung statt (Datum oder Zeitraum)?
4. Welchen Wert hatte die Vermögensverschiebung?

### Schritt 3 — Rechtlicher Rahmen

1. Liegt ein schriftlicher oder mündlicher Vertrag vor?
2. Besteht oder bestand ein vollstreckbarer Titel?
3. Ist ein Insolvenzverfahren eröffnet oder beantragt?
4. Gibt es Hinweise auf Zahlungsunfähigkeit zum Zeitpunkt der Leistung?

### Schritt 4 — Belegerfassung

- Kontoauszüge oder Buchungsbelege
- Vertragsurkunden oder Quittungen
- Notarielle Urkunden
- Schriftverkehr, E-Mails oder SMS
- Vollstreckungstitel
- Insolvenzaktenzeichen und Beschlüsse des Insolvenzgerichts

## Typische Erfassungsfehler

- Schätzungen statt konkreter Daten.
- Beteiligte Dritte werden nicht erwähnt.
- Zeitpunkt der Bestellung statt der tatsächlichen Vermögensverschiebung.
- Teilvermögensverschiebungen werden als Einheit geschildert.

## Output-Template

**Triage: Vermögensverschiebung**

| Merkmal | Angabe des Nutzers |
|---|---|
| Leistender | [...] |
| Empfänger | [...] |
| Weitere Beteiligte | [...] / keine |
| Gegenstand der Leistung | [...] |
| Form der Leistung | [...] |
| Datum / Zeitraum | [...] |
| Wert | [...] EUR |
| Rechtsbeziehung | Vertrag / keine |
| Vollstreckbarer Titel | ja / nein |
| Insolvenzverfahren | eröffnet / beantragt / nein |
| Hinweise auf Zahlungsunfähigkeit | ja: [...] / nein |

**Weiter zu:** Weichenstellung → `weichenstellung-bereicherung-oder-anfechtung`

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Hinweis: Keine Rechtsberatung. Mechanische Prüfung anhand vom Nutzer behaupteter Tatsachen. Falsche Normwahl oder unvollständiger Sachverhalt kann das Ergebnis vollständig entwerten.

