Zweck
Manche Abläufe gehören nicht in einen Skill, den man bei Bedarf lädt, sondern in eine
Automatisierung, die von allein läuft: nächtliche Checks, rotierende Projekt-Prüfungen,
periodische Pflege-Läufe. Dieser Skill extrahiert solche Workflows aus zwei Quellenarten —
Chatverläufen (ein Ablauf wurde interaktiv entwickelt und soll künftig unbeaufsichtigt laufen)
und bestehenden Automations-Prompts anderer Systeme (z. B. Codex-Automations, Scheduled
Tasks, n8n-Flows) — und macht daraus user-neutrale, robuste Automatisierungs-Prompts oder
-Skills.
Der Unterschied zum interaktiven Ablauf: Eine Automatisierung hat niemanden, der korrigiert.
Alles, was in der Session der User abgefangen hat, muss die Automatisierung selbst abfangen.
Genau dafür gibt es die Bausteine in automation-bausteine.md.
Ablauf
1. Quelle und Zielform klären
| Quelle |
typischer Fall |
| Aktuelle Session / Transkript |
Ablauf wurde interaktiv entwickelt, soll periodisch weiterlaufen |
| Fremd-Automation (Prompt-Datei, Cron-Task, n8n-Flow) |
Portierung/Abstraktion auf ein anderes System oder in die Bibliothek |
Zielformen (eine oder mehrere):
- Automations-Prompt: eigenständiger, user-neutraler Prompt-Text, einsetzbar in jedem
Scheduler (Codex-Automations, Claude
/schedule/Cron, Scheduled Task, n8n).
- Workflow-Skill: Skill in der Bibliothek, der den Ablauf beschreibt und vom
Automations-Prompt nur noch aufgerufen/parametrisiert wird (bevorzugt, wenn derselbe
Ablauf für mehrere Pipelines/Systeme gelten soll — eine Quelle der Wahrheit).
- Command: dünner Slash-Command für manuelle Auslösung desselben Ablaufs.
2. Workflow-Kern extrahieren
Aus der Quelle herausarbeiten:
- Kernaufgabe: Was wird geprüft/gepflegt/erzeugt? (ein Satz)
- Auswahllogik: Worauf wird die Aufgabe angewandt — festes Ziel oder Rotation über eine
Menge (ein Projekt pro Lauf)?
- Vorbedingungen: Was muss vor der Arbeit gelesen/geprüft werden (Root-Dokumente,
Registries, Locks)?
- Dokumentationspflichten: Wohin werden Ergebnis, Log, Folgeaufgaben geschrieben?
- Abbruchpfade: Wann endet der Lauf read-only („nichts zu tun" ist ein gültiges Ergebnis)?
Bei Chatverläufen zusätzlich die Korrekturschleifen auswerten (siehe
../skill-extractor/transcript-quellen.md): Jede User-Korrektur ist ein Kandidat für einen
Guard, den die Automatisierung künftig selbst braucht.
3. Neutralisieren
Nach den Regeln in ../skill-extractor/neutralisierung.md: Mechanik von Konfiguration
trennen, Pfade/Hosts/Projektnamen in einen Konfigurationsblock ziehen. Automations-Prompts
brauchen den Konfigurationsblock besonders dringend, weil sie wörtlich in Scheduler kopiert
werden — konkrete Werte gehören an EINE Stelle am Prompt-Anfang.
4. Automations-Bausteine ergänzen
Den extrahierten Kern gegen die Checkliste in automation-bausteine.md halten und fehlende
Bausteine ergänzen — insbesondere Rotations-Auswahl mit Check-Registry, Idempotenz,
Log-Hygiene, Lock-Respekt, Read-only-Exit und Abschlussbericht. Ein Workflow ohne diese
Bausteine funktioniert im Test und degeneriert im Dauerbetrieb (Doppelprüfungen, wachsende
Logs, Kollisionen mit parallelen Agenten).
5. Takt und Budget setzen
- Frequenz an Änderungsrate koppeln: Ein Check muss nicht öfter laufen, als sich sein
Gegenstand ändert. Erfahrungswert aus gewachsenen Automations-Beständen: Viele anfangs
stündliche Checks wurden auf täglich/wöchentlich reduziert — mit Rotations-Auswahl deckt
auch ein seltener Takt die ganze Pipeline ab.
- Nachtfenster für Schweres, kurze Read-only-Checks dürfen häufiger.
- Kostenbewusstsein: Jeder Lauf kostet Tokens/Compute; ein Lauf, der meist read-only
endet, soll das früh feststellen (Registry lesen VOR teurer Analyse).
6. Testen und einsetzen
- Trockenlauf: Den fertigen Prompt einmal interaktiv ausführen (als wäre man der
Scheduler) und prüfen: Endet er sauber? Schreibt er Registry/Log korrekt? Bleibt er
im Scope?
- Grenzfall-Test: Einen Lauf simulieren, bei dem nichts zu tun ist — er muss read-only
mit kurzem Logeintrag enden, nicht „Arbeit erfinden".
- Einsetzen: In den Ziel-Scheduler eintragen; bei Skill-Form zusätzlich in Bibliothek
ablegen und deployen.
- Fehlerpfad beobachten: Nach den ersten 2–3 echten Läufen Log/Registry kontrollieren —
Automatisierungen scheitern am häufigsten an Pfad-Drift (Ziel wurde verschoben) und an
wachsenden Logdateien.
Fleet-Audit-Modus: eine laufende Automations-Flotte prüfen
Für „prüfe meine Automatisierungen": nicht extrahieren, sondern den BESTAND betreiben
helfen. Über die Automations-Quelle des Zielsystems (Prompt-/Config-Dateien, Schedules,
Run-Logs/Memories) systematisch prüfen:
- Silent-Failure/No-op-Erkennung: Läuft die Automation, tut aber nichts mehr?
(Run-Memories/Logs der letzten Läufe lesen: nur noch Leerläufe, Fehler, tote Pfade?)
- Redundanz + Ertrag: Überschneiden sich Automationen im Scope? Steht der Ertrag
(Output, behobene Befunde) noch im Verhältnis zum Verbrauch (Tokens, Läufe)?
- Drift: Passen Prompt-Pfade, Konventionen und Schedules noch zur Realität?
(Ziele verschoben, Policies geändert, Takt zu hoch für die Änderungsrate.)
- Katalog-Abgleich: Fehlt eine Automation, die es geben sollte (Lücken im
Muster-Raster)? Vorschläge nur freigabe-gegated (Baustein 12), nie selbst scharf schalten.
- Befund-Bericht: pro Automation eine Zeile (behalten | anpassen | pausieren |
zusammenlegen | löschen) + Begründung; Änderungen selbst nur nach Freigabe.
Bulk-Modus: Automations-Bestände oder viele Transkripte sichten
Für „prüfe alle Automationen von System X auf abstrahierbare Workflows" oder „extrahiere
Automatisierungs-Kandidaten aus alten Chatverläufen":
- Datenreduktion wie im skill-extractor (Map-Reduce über Subagenten,
swarm-operations-Muster): Pro Bündel ein Subagent, der je Quelle meldet:
Kernaufgabe | Muster (z. B. Rotation-Check, Health-Check, Ideen-Mining) |
einzigartige Elemente | user-neutral abstrahierbar? | abgedeckt durch existierenden Skill?
- Muster vor Einzelstücken: Wenn viele Quellen dasselbe Gerüst teilen (z. B. 40
Rotations-Checks), wird das GERÜST ein Skill und die Einzelfälle werden Parametrisierungen —
nicht 40 Einzel-Skills.
- Dedup gegen die bestehende Skill-/Command-Landschaft, dann nummerierte
Kandidatenliste an den User vor dem Massenbau.
Beispiel
User: „Wir haben heute die Zitationsprüfung für ein Paper durchgespielt —
das soll ab jetzt wöchentlich über alle Paper laufen."
1. Zielform: Automations-Prompt für den Scheduler + Verweis auf rotation-check.
2. Kern: Zitate eines Papers gegen Originalquellen prüfen (Web/Datenbank),
Korrekturen einpflegen, bei Änderungen Folgeaufgabe „Neu-Upload" in TODO.md.
3. Neutralisieren: Pipeline-Root, Registry-/Log-Pfade → Konfigurationsblock.
4. Bausteine ergänzen: Rotations-Auswahl (ein Paper pro Lauf), Registry lesen VOR
Auswahl, Read-only-Exit („alle Quellen ok"), Log-Hygiene, Abschlussbericht.
5. Takt: wöchentlich reicht (Papers ändern sich langsam); Trockenlauf + Leerlauf-Test,
dann in den Scheduler.
Red Flags
| Gedanke |
Realität |
| „Der Ablauf lief in der Session, also läuft er auch als Automation" |
Ohne User fehlen alle Korrektive — Bausteine-Checkliste ist Pflicht. |
| „Stündlich schadet nicht" |
Doch: Tokens, Log-Wachstum, Kollisionsrisiko. Takt an Änderungsrate koppeln. |
| „Ich baue für jede Variante eine eigene Automation" |
Gemeinsames Gerüst als Skill, Varianten als Parameter. |
| „Nichts gefunden — dann suche ich mir eben andere Arbeit" |
Read-only-Exit mit Logeintrag ist das korrekte Ergebnis eines Leerlaufs. |
Verwandte Skills
skill-extractor — gleiche Extraktion, Ziel ist ein abrufbarer Skill; teilt
Neutralisierung und Transcript-Quellen (dort dokumentiert).
rotation-check — das Standard-Gerüst für rotierende Pipeline-Checks (häufigster
Automations-Typ); als Baustein referenzieren statt neu erfinden.
swarm-operations — Schwarm-Muster für Bulk-Sichtung.
Changelog
1.1.0 (2026-07-03)
- Fleet-Audit-Modus (laufende Automations-Flotte prüfen: Silent-Failures, Redundanz,
Drift, Lücken) — integriert statt als eigener Skill (Dedup-Entscheid).
- Drei neue Bausteine in automation-bausteine.md: Freigabe-Gate über Sentinel-Dateien (12),
Gestaffelte Eskalation mit Handoff-Artefakt (13), Melde-Disziplin für Monitore (14).
1.0.0 (2026-07-03)
- Initiale Version. Entstanden aus der Abstraktion des Codex-Automations-Bestands
(77 Automationen, dominantes Rotations-Check-Muster) in user-neutrale Bausteine.
1---2name: workflow-extract3description: Baut aus einem Chatverlauf oder aus bestehenden Automatisierungs-Prompts (z. B. eines anderen Agenten-Systems) eine selbstlaufende, user-neutrale Workflow-Automatisierung: einen wiederkehrenden Prompt bzw. Automations-Skill für Cron/Schedule/Loop. Alias: automations-extractor. Nutze diesen Skill bei „mach daraus eine Automatisierung", „das soll regelmäßig/nächtlich laufen", „extrahiere Workflows aus diesen Chatverläufen/Automationen", „Automation aus dieser Session bauen", oder bei `/workflow-extract`. Ergänzt fehlende Automations-Bausteine (Rotations-Auswahl, Check-Registry, Idempotenz, Log-Hygiene, Freigabe-Gate, Eskalations-Handoff, Monitor-Meldedisziplin) systematisch. Enthält auch den Fleet-Audit-Modus: bestehende Automations-Flotten auf Silent-Failures, Redundanz, Drift und Lücken prüfen („prüfe meine Automatisierungen/Scheduled Tasks/Cron-Jobs"). Soll stattdessen ein abrufbarer Skill (Fähigkeit auf Zuruf) entstehen, den Schwester-Skill skill-extractor nutzen.4---56<img src="banner.png" width="100%" alt="workflow-extract banner">7# Workflow-Extract — aus Chatverläufen und Fremd-Automationen Automatisierungen bauen89## Zweck1011Manche Abläufe gehören nicht in einen Skill, den man bei Bedarf lädt, sondern in eine12**Automatisierung, die von allein läuft**: nächtliche Checks, rotierende Projekt-Prüfungen,13periodische Pflege-Läufe. Dieser Skill extrahiert solche Workflows aus zwei Quellenarten —14Chatverläufen (ein Ablauf wurde interaktiv entwickelt und soll künftig unbeaufsichtigt laufen)15und bestehenden Automations-Prompts anderer Systeme (z. B. Codex-Automations, Scheduled16Tasks, n8n-Flows) — und macht daraus user-neutrale, robuste Automatisierungs-Prompts oder17-Skills.1819Der Unterschied zum interaktiven Ablauf: Eine Automatisierung hat **niemanden, der korrigiert**.20Alles, was in der Session der User abgefangen hat, muss die Automatisierung selbst abfangen.21Genau dafür gibt es die Bausteine in `automation-bausteine.md`.2223## Ablauf2425### 1. Quelle und Zielform klären2627| Quelle | typischer Fall |28| --- | --- |29| Aktuelle Session / Transkript | Ablauf wurde interaktiv entwickelt, soll periodisch weiterlaufen |30| Fremd-Automation (Prompt-Datei, Cron-Task, n8n-Flow) | Portierung/Abstraktion auf ein anderes System oder in die Bibliothek |3132Zielformen (eine oder mehrere):3334- **Automations-Prompt:** eigenständiger, user-neutraler Prompt-Text, einsetzbar in jedem35 Scheduler (Codex-Automations, Claude `/schedule`/Cron, Scheduled Task, n8n).36- **Workflow-Skill:** Skill in der Bibliothek, der den Ablauf beschreibt und vom37 Automations-Prompt nur noch aufgerufen/parametrisiert wird (bevorzugt, wenn derselbe38 Ablauf für mehrere Pipelines/Systeme gelten soll — eine Quelle der Wahrheit).39- **Command:** dünner Slash-Command für manuelle Auslösung desselben Ablaufs.4041### 2. Workflow-Kern extrahieren4243Aus der Quelle herausarbeiten:4445- **Kernaufgabe:** Was wird geprüft/gepflegt/erzeugt? (ein Satz)46- **Auswahllogik:** Worauf wird die Aufgabe angewandt — festes Ziel oder Rotation über eine47 Menge (ein Projekt pro Lauf)?48- **Vorbedingungen:** Was muss vor der Arbeit gelesen/geprüft werden (Root-Dokumente,49 Registries, Locks)?50- **Dokumentationspflichten:** Wohin werden Ergebnis, Log, Folgeaufgaben geschrieben?51- **Abbruchpfade:** Wann endet der Lauf read-only („nichts zu tun" ist ein gültiges Ergebnis)?5253Bei Chatverläufen zusätzlich die Korrekturschleifen auswerten (siehe54`../skill-extractor/transcript-quellen.md`): Jede User-Korrektur ist ein Kandidat für einen55Guard, den die Automatisierung künftig selbst braucht.5657### 3. Neutralisieren5859Nach den Regeln in `../skill-extractor/neutralisierung.md`: Mechanik von Konfiguration60trennen, Pfade/Hosts/Projektnamen in einen Konfigurationsblock ziehen. Automations-Prompts61brauchen den Konfigurationsblock besonders dringend, weil sie wörtlich in Scheduler kopiert62werden — konkrete Werte gehören an EINE Stelle am Prompt-Anfang.6364### 4. Automations-Bausteine ergänzen6566Den extrahierten Kern gegen die Checkliste in `automation-bausteine.md` halten und fehlende67Bausteine ergänzen — insbesondere Rotations-Auswahl mit Check-Registry, Idempotenz,68Log-Hygiene, Lock-Respekt, Read-only-Exit und Abschlussbericht. Ein Workflow ohne diese69Bausteine funktioniert im Test und degeneriert im Dauerbetrieb (Doppelprüfungen, wachsende70Logs, Kollisionen mit parallelen Agenten).7172### 5. Takt und Budget setzen7374- **Frequenz an Änderungsrate koppeln:** Ein Check muss nicht öfter laufen, als sich sein75 Gegenstand ändert. Erfahrungswert aus gewachsenen Automations-Beständen: Viele anfangs76 stündliche Checks wurden auf täglich/wöchentlich reduziert — mit Rotations-Auswahl deckt77 auch ein seltener Takt die ganze Pipeline ab.78- **Nachtfenster für Schweres**, kurze Read-only-Checks dürfen häufiger.79- **Kostenbewusstsein:** Jeder Lauf kostet Tokens/Compute; ein Lauf, der meist read-only80 endet, soll das früh feststellen (Registry lesen VOR teurer Analyse).8182### 6. Testen und einsetzen83841. **Trockenlauf:** Den fertigen Prompt einmal interaktiv ausführen (als wäre man der85 Scheduler) und prüfen: Endet er sauber? Schreibt er Registry/Log korrekt? Bleibt er86 im Scope?872. **Grenzfall-Test:** Einen Lauf simulieren, bei dem nichts zu tun ist — er muss read-only88 mit kurzem Logeintrag enden, nicht „Arbeit erfinden".893. **Einsetzen:** In den Ziel-Scheduler eintragen; bei Skill-Form zusätzlich in Bibliothek90 ablegen und deployen.914. **Fehlerpfad beobachten:** Nach den ersten 2–3 echten Läufen Log/Registry kontrollieren —92 Automatisierungen scheitern am häufigsten an Pfad-Drift (Ziel wurde verschoben) und an93 wachsenden Logdateien.9495## Fleet-Audit-Modus: eine laufende Automations-Flotte prüfen9697Für „prüfe meine Automatisierungen": nicht extrahieren, sondern den BESTAND betreiben98helfen. Über die Automations-Quelle des Zielsystems (Prompt-/Config-Dateien, Schedules,99Run-Logs/Memories) systematisch prüfen:1001011. **Silent-Failure/No-op-Erkennung:** Läuft die Automation, tut aber nichts mehr?102 (Run-Memories/Logs der letzten Läufe lesen: nur noch Leerläufe, Fehler, tote Pfade?)1032. **Redundanz + Ertrag:** Überschneiden sich Automationen im Scope? Steht der Ertrag104 (Output, behobene Befunde) noch im Verhältnis zum Verbrauch (Tokens, Läufe)?1053. **Drift:** Passen Prompt-Pfade, Konventionen und Schedules noch zur Realität?106 (Ziele verschoben, Policies geändert, Takt zu hoch für die Änderungsrate.)1074. **Katalog-Abgleich:** Fehlt eine Automation, die es geben sollte (Lücken im108 Muster-Raster)? Vorschläge nur freigabe-gegated (Baustein 12), nie selbst scharf schalten.1095. **Befund-Bericht:** pro Automation eine Zeile (behalten | anpassen | pausieren |110 zusammenlegen | löschen) + Begründung; Änderungen selbst nur nach Freigabe.111112## Bulk-Modus: Automations-Bestände oder viele Transkripte sichten113114Für „prüfe alle Automationen von System X auf abstrahierbare Workflows" oder „extrahiere115Automatisierungs-Kandidaten aus alten Chatverläufen":1161171. **Datenreduktion wie im skill-extractor** (Map-Reduce über Subagenten,118 `swarm-operations`-Muster): Pro Bündel ein Subagent, der je Quelle meldet:119 Kernaufgabe | Muster (z. B. Rotation-Check, Health-Check, Ideen-Mining) |120 einzigartige Elemente | user-neutral abstrahierbar? | abgedeckt durch existierenden Skill?1212. **Muster vor Einzelstücken:** Wenn viele Quellen dasselbe Gerüst teilen (z. B. 40122 Rotations-Checks), wird das GERÜST ein Skill und die Einzelfälle werden Parametrisierungen —123 nicht 40 Einzel-Skills.1243. **Dedup gegen die bestehende Skill-/Command-Landschaft**, dann nummerierte125 Kandidatenliste an den User vor dem Massenbau.126127## Beispiel128129```text130User: „Wir haben heute die Zitationsprüfung für ein Paper durchgespielt —131das soll ab jetzt wöchentlich über alle Paper laufen."1321331. Zielform: Automations-Prompt für den Scheduler + Verweis auf rotation-check.1342. Kern: Zitate eines Papers gegen Originalquellen prüfen (Web/Datenbank),135 Korrekturen einpflegen, bei Änderungen Folgeaufgabe „Neu-Upload" in TODO.md.1363. Neutralisieren: Pipeline-Root, Registry-/Log-Pfade → Konfigurationsblock.1374. Bausteine ergänzen: Rotations-Auswahl (ein Paper pro Lauf), Registry lesen VOR138 Auswahl, Read-only-Exit („alle Quellen ok"), Log-Hygiene, Abschlussbericht.1395. Takt: wöchentlich reicht (Papers ändern sich langsam); Trockenlauf + Leerlauf-Test,140 dann in den Scheduler.141```142143## Red Flags144145| Gedanke | Realität |146| --- | --- |147| „Der Ablauf lief in der Session, also läuft er auch als Automation" | Ohne User fehlen alle Korrektive — Bausteine-Checkliste ist Pflicht. |148| „Stündlich schadet nicht" | Doch: Tokens, Log-Wachstum, Kollisionsrisiko. Takt an Änderungsrate koppeln. |149| „Ich baue für jede Variante eine eigene Automation" | Gemeinsames Gerüst als Skill, Varianten als Parameter. |150| „Nichts gefunden — dann suche ich mir eben andere Arbeit" | Read-only-Exit mit Logeintrag ist das korrekte Ergebnis eines Leerlaufs. |151152## Verwandte Skills153154- `skill-extractor` — gleiche Extraktion, Ziel ist ein abrufbarer Skill; teilt155 Neutralisierung und Transcript-Quellen (dort dokumentiert).156- `rotation-check` — das Standard-Gerüst für rotierende Pipeline-Checks (häufigster157 Automations-Typ); als Baustein referenzieren statt neu erfinden.158- `swarm-operations` — Schwarm-Muster für Bulk-Sichtung.159160## Changelog161162### 1.1.0 (2026-07-03)163- Fleet-Audit-Modus (laufende Automations-Flotte prüfen: Silent-Failures, Redundanz,164 Drift, Lücken) — integriert statt als eigener Skill (Dedup-Entscheid).165- Drei neue Bausteine in automation-bausteine.md: Freigabe-Gate über Sentinel-Dateien (12),166 Gestaffelte Eskalation mit Handoff-Artefakt (13), Melde-Disziplin für Monitore (14).167168### 1.0.0 (2026-07-03)169- Initiale Version. Entstanden aus der Abstraktion des Codex-Automations-Bestands170 (77 Automationen, dominantes Rotations-Check-Muster) in user-neutrale Bausteine.