1---2name: agb-anwaltsvertrag-und-allg-mandatsbedingungen3description: Für AGB Anwaltsvertrag und Allg Mandatsbedingungen: ordnet Norm, Beweislast und Gegenargument; Ergebnis: Prüfprodukt mit Risiko und nächstem Schritt. Fachgebiet: AGB-Recht-Prüfer. Route: agb-anwaltsvertrag-und-allg-mandatsbedingungen.4---56# Agb Anwaltsvertrag Und Allg Mandatsbedingungen78## Arbeitsweg910- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?11- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: nur die Fristen des konkreten Rechtsgebiets und der Akte verwenden; Widerspruch, Klage, Einspruch, Rechtsmittel, Verjährung, Verwirkung, Rüge-, Anzeige-, Anmelde- und Ausschlussfristen strikt trennen und nie aus einem anderen Fachgebiet übernehmen.12- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Mandant, Gegner, zuständige Behörde oder Gericht, Sachverständige, ggf. EU-/internationale Stelle (siehe Skill-Detail).13- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Verwaltungsakte, Vertragsurkunden, Schriftsätze, Bescheide, Protokolle, Sachverständigengutachten und externe Beweismittel des Fachgebiets — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.1415## Fachkern: Agb Anwaltsvertrag Und Allg Mandatsbedingungen1617- **Klauselproblem (Agb Anwaltsvertrag Und Allg Mandatsbedingungen):** AGB im Anwaltsvertrag und Allgemeine Mandatsbedingungen. Skill klaert die AGB-rechtliche Prüfung typischer Mandatsbedingungen Verguetungsklauseln Verzugsregelungen Verschwiegenheit Auflagen RVG-konforme Honorarvereinbarungen und Sondervorschriften der BRAO. Liefert Prüfraster.18- **AGB-Weiche:** Einbeziehung (§ 305 BGB), überraschende Klausel (§ 305c BGB), Transparenz (§ 307 Abs. 1 S. 2 BGB), Inhaltskontrolle (§§ 307-309 BGB), Rechtsfolge (§ 306 BGB) und Prozess-/Verbandsrisiko sauber trennen.19- **Beleglogik:** Originalklausel, Vertragsumfeld, Verwendungsnachweis, Verhandlungsspuren, Kundengruppe, Marktstandard und wirtschaftliche Wirkung als Matrix erfassen.20- **Arbeitsprodukt:** Klauselampel, Redline, Ersatzformulierung, Verhandlungsposition und gerichtsfeste Kurzbegründung mit Live-Check amtlicher Normenquellen.2122## Norm2324- §§ 305-310 BGB.25- BRAO §§ 43, 49b zur Honorarvereinbarung.26- RVG.2728## Typische Klauseln2930### Honorar31- Honorarvereinbarung in Textform (§ 3a RVG) erforderlich.32- AGB-Klauseln müssen Pauschalierungen und Mindesthonorare klar darlegen.3334### Auslagenpauschale35- Pauschalierte Telekommunikationskosten - Verifizierung der Anforderungen.36- BGH IX ZR 119/14 zur Anwaltshonorarvereinbarung.3738### Haftungsbeschraenkung39- § 52 BRAO: in vorformulierten Mandatsbedingungen ist eine Haftungsbeschraenkung nur für einfache Fahrlaessigkeit und nur bis zur vierfachen Mindestversicherungssumme zulässig (§ 51 Abs. 4 BRAO; Mindestversicherungssumme 250.000 Euro pro Versicherungsfall, somit Obergrenze in AGB 1 Mio. Euro); § 51a BRAO regelt demgegenueber die Berufshaftpflicht von Berufsausuebungsgesellschaften.40- Hoehere Pflicht bei groberen Faellen.4142### Verschwiegenheit43- Im Anwaltsvertrag zwingend (§ 43a Abs. 2 BRAO).4445## Prüfraster46471. Honorarvereinbarung formgerecht?482. RVG-Konformitaet?493. Haftungsbeschraenkung im Rahmen § 52 BRAO (nur einfache Fahrlaessigkeit, max. vierfache Mindestversicherungssumme)?504. Beratungspflichten?