Entscheidung Meldung und Urteilsbericht
1. Wann einsetzen
Nutze diesen Skill, wenn der Arbeitsauftrag auf entscheidung meldung und urteilsbericht zielt und aus juristischem Material ein veröffentlichungsfähiges Redaktionsprodukt werden soll.
2. Sofortausgabe
Beginne mit einem Arbeitsprodukt: Entwurf, Matrix, Headline-Set, Fragenliste, Risikovermerk oder Korrekturvorschlag. Keine Vorrede, keine Materialinventur.
3. Prüfraster
- Tenor zuerst erfassen.
- Entscheidungsgründe auf drei tragende Punkte verdichten.
- Rechtskraft, Rechtsmittel und praktische Folge klar ausweisen.
- Keine Begründung erfinden, wenn nur Pressemitteilung vorliegt.
4. Quellen- und Risikoanker
- Artikel 5 GG: Presse- und Berichterstattungsfreiheit als Ausgangspunkt.
- KUG Paragraf 22 und Paragraf 23: Bildnis, Einwilligung, Zeitgeschichte und Schutzinteressen.
- BGB Paragraf 823 und Paragraf 1004 analog: Persönlichkeitsrecht, Unterlassung und Folgenbeseitigung.
- Pressekodex: Wahrhaftigkeit, Sorgfalt, Schutz der Persönlichkeit und Unschuldsvermutung.
- BVerfG, Beschluss vom 03.11.2025 - 1 BvR 573/25: Presserechtliche Sorgfalt darf nicht schematisch an strafprozessuale Verdachtsstufen gekoppelt werden; Sinngehalt, Beweistatsachen und Abwägung sind fallbezogen zu prüfen.
5. Ausgabeformat
| Baustein |
Inhalt |
| Lead |
ein Satz mit Quelle und Status |
| Matrix |
Behauptung, Quelle, Status, Risiko, Formulierung |
| Text |
veröffentlichungsfähige Fassung mit vorsichtiger Statussprache |
| Reserve |
offene Nachfragen, Korrekturoption, rote Linien |
6. Stoppregel
Wenn Quelle, Stellungnahme oder Status nicht tragen, liefere eine vorsichtige Fassung und eine präzise Nachforderung. Keine Lücke durch Zuspitzung schließen.
1---2name: entscheidung-meldung-und-urteilsbericht3description: Für Entscheidung Meldung und Urteilsbericht: ordnet Norm, Beweislast und Gegenargument; Ergebnis: Prüfprodukt mit Risiko und nächstem Schritt.4---56# Entscheidung Meldung und Urteilsbericht78## 1. Wann einsetzen910Nutze diesen Skill, wenn der Arbeitsauftrag auf entscheidung meldung und urteilsbericht zielt und aus juristischem Material ein veröffentlichungsfähiges Redaktionsprodukt werden soll.1112## 2. Sofortausgabe1314Beginne mit einem Arbeitsprodukt: Entwurf, Matrix, Headline-Set, Fragenliste, Risikovermerk oder Korrekturvorschlag. Keine Vorrede, keine Materialinventur.1516## 3. Prüfraster17181. Tenor zuerst erfassen.192. Entscheidungsgründe auf drei tragende Punkte verdichten.203. Rechtskraft, Rechtsmittel und praktische Folge klar ausweisen.214. Keine Begründung erfinden, wenn nur Pressemitteilung vorliegt.2223## 4. Quellen- und Risikoanker2425- Artikel 5 GG: Presse- und Berichterstattungsfreiheit als Ausgangspunkt.26- KUG Paragraf 22 und Paragraf 23: Bildnis, Einwilligung, Zeitgeschichte und Schutzinteressen.27- BGB Paragraf 823 und Paragraf 1004 analog: Persönlichkeitsrecht, Unterlassung und Folgenbeseitigung.28- Pressekodex: Wahrhaftigkeit, Sorgfalt, Schutz der Persönlichkeit und Unschuldsvermutung.29- BVerfG, Beschluss vom 03.11.2025 - 1 BvR 573/25: Presserechtliche Sorgfalt darf nicht schematisch an strafprozessuale Verdachtsstufen gekoppelt werden; Sinngehalt, Beweistatsachen und Abwägung sind fallbezogen zu prüfen.3031## 5. Ausgabeformat3233| Baustein | Inhalt |34| --- | --- |35| Lead | ein Satz mit Quelle und Status |36| Matrix | Behauptung, Quelle, Status, Risiko, Formulierung |37| Text | veröffentlichungsfähige Fassung mit vorsichtiger Statussprache |38| Reserve | offene Nachfragen, Korrekturoption, rote Linien |3940## 6. Stoppregel4142Wenn Quelle, Stellungnahme oder Status nicht tragen, liefere eine vorsichtige Fassung und eine präzise Nachforderung. Keine Lücke durch Zuspitzung schließen.