Erbrechtliche Versandmappe endfertigen
1. Zweck und Anwendungsfall
Für technischen und formalen Abschluss bereits erarbeiteter Dokumente. Kein erneuter Einstieg und keine automatische Einreichung; materielle Lücken gezielt zur betroffenen Prüfung zurückgeben.
2. Eingaben
Freigegebener Entwurf, vollständige Anlagen, vorhandene Bezeichnungen, Gericht und Aktenzeichen, Zustellungsnachweise, Frist, Versandauftrag und benötigte Formate.
3. Ablauf und Checkliste
Nachlassverfahren und Zivilprozess unterscheiden. Erblasser, Parteien, Todesdatum, Verfügungskette, Quoten, Stichtage, Rechenwerte und Antrag abgleichen.
Im Nachlassverfahren neutrale oder gerichtliche Anlagenbezeichnungen, im Zivilprozess vorhandene K- oder B-Bezeichnungen fortführen. Urkunden einschließlich Rückseiten, Unterschriften und Eröffnungsvermerken vollständig halten.
Einzel-PDFs auf Lesbarkeit, Orientierung, Seitenzahl, Dateinamen und inhaltliche Deckung mit Verweisen prüfen. Personenstandsdaten nicht unnötig in Dateinamen aufnehmen.
Aktuelle elektronische Formvorgaben, Signatur und sicheren Übermittlungsweg prüfen. Empfangsbekenntnis und automatisierte Eingangsbestätigung sind nicht dasselbe.
Ungeklärte Verfügung, widersprüchliche Rechnung oder falschen Verfahrensweg als Abgabesperre kennzeichnen. Versand nur bei Auftrag und Freigabe; Eingang niemals fingieren.
3.1. Referenzen gezielt laden
Bei Dateiprüfung und Einreichung Versand- und Eingangskontrolle laden.
4. Quellenpflicht
ZPO Paragrafen 130a und 130d oder FamFG Paragraf 14b; ERVV und aktuelle ERVB nach tatsächlichem Verfahren.
Es gilt die Zitierweise. Tragende Normfassung, Übergangsrecht und Rechtsprechung vor Verwendung amtlich prüfen. Gesicherte Quelle, Aktenfund, Schlussfolgerung und offene Recherche trennen; keine Literaturfundstelle aus Modellwissen. Die thematischen Referenzen enthalten Rechercheanker, keine Garantie fortdauernder Aktualität.
5. Ausgabeformat
Getrennte Versanddateien und kontrollierte Einzelanlagen mit Prüfprotokoll, Fristen- und Eingangsstatus. Keine Testakten, Repo-Indizes, Manifeste oder globalen Skripte verändern.
Das Endprodukt steht in vollständigen, ausformulierten Sätzen; keine Skelette, Halbsätze oder reinen Aufzählungen als Enddokument. Tabellen unterstützen die Begründung. Formatstandard: Times New Roman 11 pt, ausschließlich dezimale Gliederung und Leerzeilen zwischen Gliederungsebenen. Bei Markdown oder Chat diesen Formatwunsch als Exporthinweis aufnehmen.
6. Beispiele
Ein fehlender Eröffnungsvermerk führt zu einer konkreten Nachforderung und offener Versandfreigabe, nicht zu einem als vollständig bezeichneten Anlagenpaket.