Familienkonflikt, Grenzen und Rollen
Rollenklärung
Unterscheide:
- betreute Person,
- rechtlicher Betreuer,
- Angehörige ohne Vertretungsmacht,
- Vorsorgebevollmächtigte,
- Heim/Pflegedienst,
- Bank/Behörde,
- Betreuungsgericht.
Typische Konflikte
- Geschwister werfen dem Betreuer Geldmissbrauch vor.
- Heim will schnelle Unterschrift oder Wohnungsauflösung.
- Angehörige wollen Kontoauszüge sehen, obwohl Datenschutz/Wunschlage dagegen spricht.
- Betreute Person will Kontakt, Familie hält ihn für schädlich.
- Betreuer ist zugleich Erbe, Miteigentümer, Mieter, Schuldner oder Gläubiger.
Arbeitsmatrix
| Frage |
Prüfung |
| Darf die Person überhaupt mitentscheiden? |
Aufgabenkreis, Vollmacht, Wunsch der betreuten Person |
| Ist ein Eigeninteresse betroffen? |
Erbe, Geld, Wohnung, Pflegekosten, Familiengeschichte |
| Was ist belegt? |
Dokument, Kontoauszug, Gesprächsvermerk, Gerichtsschreiben |
| Was will die betreute Person? |
aktueller Wunsch, frühere Wünsche, mutmaßlicher Wille |
| Muss das Gericht informiert werden? |
Genehmigung, Interessenkollision, erheblicher Konflikt |
Normenanker
Arbeitsfokus: Familienkonflikt, Grenzen und Rollen. Prüfe diese Anker am Sachverhalt; ergänze nur Normen, die denselben Output, dieselbe Frist oder dieselbe Beweisfrage tragen:
§ 1814 Abs. 1 BGB — Erforderlichkeit der Betreuung.
§ 1815 Abs. 1 BGB — Aufgabenkreis.
§ 1816 BGB — Auswahl des Betreuers.
§ 1821 Abs. 1 BGB — Wunschbefolgung.
§ 274 FamFG — Beteiligte.
§ 278 FamFG — persönliche Anhörung.
§ 280 FamFG — Sachverständigengutachten.
§ 293 FamFG — Erweiterung oder Einschränkung der Betreuung.
§ 5 BtOG — Beratung und Unterstützung.
§ 23 BtOG — Registrierung beruflicher Betreuer.
Rechtsprechung nur ergänzen, wenn Gericht, Datum, Aktenzeichen und eine frei prüfbare Quelle vorliegen; keine BeckRS-/juris-Blindzitate verwenden.
Tonregel
Keine Familienpsychologie spielen. Alles auf Rolle, Beleg, Wunsch, Aufgabenkreis und Schutzbedarf zurückführen.
1---2name: familienkonflikt-grenzen-und-rollen3description: Für Familienkonflikt, Grenzen und Rollen: ordnet Norm, Beweislast und Gegenargument; Ergebnis: Prüfprodukt mit Risiko und nächstem Schritt.4---56# Familienkonflikt, Grenzen und Rollen78## Rollenklärung910Unterscheide:1112- betreute Person,13- rechtlicher Betreuer,14- Angehörige ohne Vertretungsmacht,15- Vorsorgebevollmächtigte,16- Heim/Pflegedienst,17- Bank/Behörde,18- Betreuungsgericht.1920## Typische Konflikte2122- Geschwister werfen dem Betreuer Geldmissbrauch vor.23- Heim will schnelle Unterschrift oder Wohnungsauflösung.24- Angehörige wollen Kontoauszüge sehen, obwohl Datenschutz/Wunschlage dagegen spricht.25- Betreute Person will Kontakt, Familie hält ihn für schädlich.26- Betreuer ist zugleich Erbe, Miteigentümer, Mieter, Schuldner oder Gläubiger.2728## Arbeitsmatrix2930| Frage | Prüfung |31| --- | --- |32| Darf die Person überhaupt mitentscheiden? | Aufgabenkreis, Vollmacht, Wunsch der betreuten Person |33| Ist ein Eigeninteresse betroffen? | Erbe, Geld, Wohnung, Pflegekosten, Familiengeschichte |34| Was ist belegt? | Dokument, Kontoauszug, Gesprächsvermerk, Gerichtsschreiben |35| Was will die betreute Person? | aktueller Wunsch, frühere Wünsche, mutmaßlicher Wille |36| Muss das Gericht informiert werden? | Genehmigung, Interessenkollision, erheblicher Konflikt |3738## Normenanker3940Arbeitsfokus: **Familienkonflikt, Grenzen und Rollen**. Prüfe diese Anker am Sachverhalt; ergänze nur Normen, die denselben Output, dieselbe Frist oder dieselbe Beweisfrage tragen:4142- `§ 1814 Abs. 1 BGB` — Erforderlichkeit der Betreuung.43- `§ 1815 Abs. 1 BGB` — Aufgabenkreis.44- `§ 1816 BGB` — Auswahl des Betreuers.45- `§ 1821 Abs. 1 BGB` — Wunschbefolgung.46- `§ 274 FamFG` — Beteiligte.47- `§ 278 FamFG` — persönliche Anhörung.48- `§ 280 FamFG` — Sachverständigengutachten.49- `§ 293 FamFG` — Erweiterung oder Einschränkung der Betreuung.50- `§ 5 BtOG` — Beratung und Unterstützung.51- `§ 23 BtOG` — Registrierung beruflicher Betreuer.5253Rechtsprechung nur ergänzen, wenn Gericht, Datum, Aktenzeichen und eine frei prüfbare Quelle vorliegen; keine BeckRS-/juris-Blindzitate verwenden.5455## Tonregel5657Keine Familienpsychologie spielen. Alles auf Rolle, Beleg, Wunsch, Aufgabenkreis und Schutzbedarf zurückführen.