Krankenkassenprozess-Versandmappe endfertigen
1. Leistungsweg sichern
Lies Antrag, ärztliche Verordnung, Befundberichte, MD-Gutachten, Kostenangebot, Ausgangsbescheid, Widerspruch und Widerspruchsbescheid. Stelle beantragte Leistung, medizinische Indikation, Ablehnungsgrund, Leistungszeitraum und aktuelle Versorgungslücke gegenüber.
2. Schlusskontrolle
Prüfe richtigen Träger, Klageart, Bescheidkette und Antrag. Bei Eilverfahren sind aktuelle Gesundheitsgefahr, fehlende Alternative, Kosten und zeitliche Dringlichkeit mit konkreten Belegen darzustellen. Bei Hilfsmitteln Wohnumfeld, Gebrauchsvorteil und Wirtschaftlichkeit; bei Arzneimitteln Zulassung, Therapiestandard, Alternativen und ärztliche Begründung getrennt dokumentieren.
3. PDF-Mappe
Führe Anlagen fort, stemple jede Seite und halte Verordnung, Gutachten, Befund, Kostenangebot und Kassenentscheidung als eigenständige PDFs. Dateinamen enthalten keine Diagnose oder seltene Erkrankung, etwa 02_20260710_AnlageK2_Aerztliche_Stellungnahme.pdf.
Für professionelle Einreicher gelten SGG Paragraf 65a und Paragraf 65d. Bei einfacher Signatur versendet der verantwortende Anwalt persönlich. Prüfe jede gerichtliche Eingangsbestätigung und sämtliche Anhänge.
4. Freigabe
Liefere Schriftsatz, Bescheidkette, medizinische Tatbestandsmatrix, Einzelanlagen, Manifest und Eingangskontrolle. Stoppe bei fehlender Verordnung, unklarer Leistung, veraltetem Eilbefund, nicht vollständigem MD-Gutachten oder offenem Signaturweg.