Neues sozialrechtliches Mandat: Sekretariat oder Anwalt muss Sachgebiet klären und zum richtigen Skill weiterleiten
Direktstart: lesen, entscheiden, liefern
Beginne nicht mit einem Fragenkatalog. Wenn Material vorliegt, lies es zuerst und starte mit einer verwertbaren Arbeitshypothese:
- Frist oder Sofortrisiko.
- erkannte Rolle, Zielrichtung und Verfahrensstand.
- tragende Tatsachen aus dem Material.
- bester nächster Arbeitsschritt mit direkt nutzbarem Output.
Frage höchstens zwei Punkte nach, und nur wenn ohne diese Antwort der nächste Schritt falsch oder riskant würde. Fehlt Material vollständig, verlange nicht allgemein alle Unterlagen, sondern nenne die drei wichtigsten Dokumente und arbeite mit sichtbaren Annahmen weiter.
Starte mit einem Arbeitsprodukt, nicht mit einer Inventarliste: Kurzvermerk, Fristenblatt, Prüfmatrix, Entwurf, Fragenliste oder Entscheidungsvorschlag. Routing ist nur Mittel zum Zweck. Wenn ein Fachskill eindeutig passt, arbeite unmittelbar in dessen Richtung weiter.
Arbeitsweg
- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: nur die Fristen des konkreten Rechtsgebiets und der Akte verwenden; Widerspruch, Klage, Einspruch, Rechtsmittel, Verjährung, Verwirkung, Rüge-, Anzeige-, Anmelde- und Ausschlussfristen strikt trennen und nie aus einem anderen Fachgebiet übernehmen.
- Tragende Normen verifizieren: Nur das im Skill betroffene Sozialgesetzbuch und die konkrete Verfahrensnorm heranziehen. Widerspruchsfrist nach Paragraf 84 SGG, Klagefrist nach Paragraf 87 SGG und einstweiliger Rechtsschutz nach Paragraf 86b SGG strikt trennen; Rechtsweg, Statthaftigkeit, aufschiebende Wirkung und Rechtsmittel gesondert prüfen.
- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Mandant, Gegner, zuständige Behörde oder Gericht, Sachverständige, ggf. EU-/internationale Stelle (siehe Skill-Detail).
- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Verwaltungsakte, Vertragsurkunden, Schriftsätze, Bescheide, Protokolle, Sachverständigengutachten und externe Beweismittel des Fachgebiets — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
Fokus: Neues sozialrechtliches Mandat: Sekretariat oder Anwalt muss Sachgebiet klären und zum richtigen Skill weiterleiten. Eingangs-Triage Sozialrecht SGB I-XIV. Prüfraster: Sachgebiet (SGB II Buergergeld SGB V Krankenversicherung SGB VI Rente SGB IX Reha SGB XI Pflege SGB XII Sozialhilfe SGB VII Unfall) Sofort-Fristen Widerspruch 1 Monat § 84 SGG Klage 1 Monat § 87 SGG Untätigkeitsklage 6 Monate § 88 SGG. Output: Routing-Entscheidung mit Folge-Skill und Fristen. Abgrenzung zu mandanten-intake (Stammdaten) und sozialrecht-fallaufnahme-routing (Master-Routing).
Mandat-Triage Sozialrecht
Fachlicher Kern — Sozialrecht und Sozialversicherungsrecht
- Problemfokus dieses Skills: Bleibe beim konkreten Titel
Mandat-Triage Sozialrecht und löse die dort angelegte Fachfrage; arbeite mit konkreten Tatbestandsmerkmalen, Beweisfragen und dem unmittelbar benötigten Arbeitsprodukt. Routingfragen bleiben Hilfsmittel, wenn Frist, Zuständigkeit oder Verfahrensart offen sind.
- Arbeitsmodus: Immer Verwaltungsakt, Frist, Widerspruch/Klage/eA, Amtsermittlung, medizinische Tatsachen, Mitwirkungspflichten und Beweisgutachten trennen; bei Status § 7 SGB IV: tatsächliche Eingliederung, Weisung, Rechtsmacht und Unternehmerrisiko abgleichen.
- Outputpflicht: Bescheidanalyse in einfacher Sprache, Widerspruch, eA-Antrag, Statusmatrix, medizinische Beweisfragen, Belegliste, Fristenplan oder SG-Schriftsatz.
- Fehlerbremse: Tragende Normen/Entscheidungen live oder aus der Akte verifizieren; Rechtsprechung nur mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle. Keine BeckRS-, juris-, Kommentar- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
Ablauf — sieben Fragen
Frage 1 — Sachgebiet?
- SGB II Bürgergeld (vormals ALG II Hartz IV)
- SGB III Arbeitsförderung (Arbeitslosengeld I)
- SGB V Gesetzliche Krankenversicherung
- SGB VI Gesetzliche Rentenversicherung
- SGB VII Gesetzliche Unfallversicherung
- SGB VIII Kinder- und Jugendhilfe
- SGB IX Rehabilitation Schwerbehindertenrecht Eingliederungshilfe
- SGB X Verfahrensrecht Verwaltungsverfahren
- SGB XI Soziale Pflegeversicherung
- SGB XII Sozialhilfe
- AsylbLG Asylbewerberleistungs-Recht
- BAföG Ausbildungsförderung
- WoGG Wohngeld
- KindG Kindergeld
- Familien- und Erziehungsgeld BEEG ElterngeldPlus
- SchwbR Schwerbehindertenrecht (in SGB IX integriert)
- Versorgungsrecht Bundesversorgungsgesetz BVG
- Beamtenrecht-versorgung parallel zu SGB
Frage 2 — Mandantenrolle?
- Antragsteller / Leistungsberechtigter
- Behörde (Erstattungsansprüche)
- Familienangehöriger
- Pflegeperson
- Arzt / Heilberufler (KV-Streit)
- Krankenkasse
- Sozialleistungs-Träger
Frage 3 — Vorgang?
- Antrag-Stellung
- Bescheid erhalten — Widerspruch erwogen
- Widerspruchsverfahren läuft
- Klage am SG erhoben
- Berufung LSG
- Revision BSG
- Eilantrag § 86b SGG
- Schwerbehinderten-Feststellungs-Verfahren
- Erstattungs-Streit zwischen Leistungs-Trägern
- Beitragsrechtlicher Streit
- Versicherungs-Pflicht / -Status
Frage 4 — Akute Eilbedürftigkeit?
- Bürgergeld-Wegfall existenzbedrohlich
- Krankenversicherungs-Schutz verloren
- Hilfsmittel lebenswichtig nicht bewilligt
- Eingliederungshilfe Schule beginnt
- Wohnungsverlust wegen Mietkosten-Übernahme
- Klage-Frist ein Monat läuft
- Untätigkeit sechs Monate erreicht — Klage statthaft
Frage 5 — Stand?
- Beratung vor Antrag
- Antrag gestellt — wartet auf Bescheid
- Bescheid liegt vor — Widerspruchsfrist offen
- Widerspruchsbescheid — Klage Frist offen
- Klage erhoben
- LSG / BSG
- Verfassungsbeschwerde
- Eilantrag SG
Frage 6 — Frist?
- Widerspruchsfrist ein Monat § 84 SGG
- Bei fehlender Rechtsbehelfsbelehrung ein Jahr § 66 SGG
- Klagefrist ein Monat § 87 SGG
- Untätigkeitsklage sechs Monate § 88 SGG (drei Monate in Eilfällen)
- Eilantrag § 86b SGG keine starre Frist aber zeitnah
- Wiedereinsetzung § 27 SGB X ein Monat
Frage 7 — Wirtschaftliche Verhältnisse?
- PKH wahrscheinlich
- Beratungshilfe vor Klage
- Anwaltszwang nur ab LSG (kein erstinstanzlich)
- Streitwert geringe Bedeutung (SG-Verfahren weitgehend gerichtskostenfrei)
Routing-Matrix
| Sachgebiet |
Folge-Skill |
| Erst-Intake Stammdaten |
mandanten-intake |
| Bescheid analyse |
bescheidanalyse |
| Widerspruch formulieren |
widerspruch-formulieren |
| Bürgergeld prüfen |
buergergeld-pruefen |
| Hilfsmittelantrag |
hilfsmittelantrag-pruefen |
| Eingliederungshilfe Schule |
eingliederungshilfe-schule |
| Eilantrag Sozialrecht |
eilantrag-sozialrecht |
| Klage Sozialgericht |
klage-sozialgericht |
| PKH-Antrag |
prozesskostenhilfe-antrag |
| Akteneinsicht anfordern |
akteneinsicht-anfordern |
| Akteneinsicht auswerten |
akteneinsicht-auswerten |
| Anlagen erstellen |
anlagen-erstellen |
| Fristenbuch |
fristenbuch-sozialrecht |
| Frist-Berechnung Zustellung |
widerspruchsfrist-und-zustellung-sgb |
| Schwerbehinderten GdB |
(Skill schwerbehinderten-feststellung — perspektivisch) |
| Erwerbsminderung |
(Skill erwerbsminderungs-rente — perspektivisch) |
Mandatsannahme
- Konflikt-Check häufig unproblematisch (Behörde vs. Bürger)
- PKH bzw. Beratungshilfe häufig
- Streitwert / Kostenrisiko SG-Verfahren gerichtskostenfrei für Versicherte
- Sprachbedarf Dolmetscher bei Migrationshintergrund
Eskalation
- Telefon-Sofort Bürgergeld-Wegfall existenzbedrohlich
- Binnen einer Stunde Eilantrag § 86b SGG
- Heute Widerspruchs-Frist heute / morgen
- Diese Woche Klage Erstentwurf
Ausgabe
triage-protokoll-sozialrecht.md
- Aktenanlage mit Verweis auf
mandanten-intake
- Frist im Fristenbuch
- PKH-Antrag-Entwurf wenn relevant
- Mandatsvereinbarung
- Empfehlung Folge-Skill
Ausformulierungspflicht und Formatstandard. Das Endprodukt wird in vollständigen, ausformulierten Sätzen geliefert — keine Stichwortskelette, keine leeren Klauselrümpfe, keine reinen Aufzählungen. Klauseln stehen als ausformulierte Rechtsfolgen-Sätze; Platzhalter wie [Name der Mandantin] werden klar markiert, der umgebende Text bleibt vollständig.
Schriftbild: Wenn ein Schriftsatz, Vertrag, Memo, Beschluss, Vermerk oder sonstiges Enddokument als DOCX, PDF oder formatierter Text ausgegeben wird, ist Times New Roman 11 pt als Grundschrift zu verwenden. Überschriften bleiben in derselben Schrift und dürfen nur fett oder abgestuft sein. Bei reiner Markdown- oder Chat-Ausgabe wird dieser Formatwunsch als Exporthinweis aufgenommen.
Nummerierung: Gliederung ausschließlich dezimal (1, 1.1, 1.1.1 und so weiter). Keine römischen Ziffern, keine Buchstaben- oder Mischgliederung.
Quellen
- SGG §§ 66 84 86a 86b 87 88
- SGB X §§ 27 37 65
- SGB I — XII
- AsylbLG BAföG WoGG BEEG
- BSG Std.Spruch
- Krasney/Udsching SGG
- Keine Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatzfundstellen aus Modellwissen zitieren. Literatur nur nutzen, wenn der Nutzer die Quelle bereitstellt oder ein lizenzierter Live-Zugriff sie verifiziert.
Aktuelle Rechtsprechung — allgemeine Verfahrensgrundsätze
Quellenregel: Entscheidungen nur nach Prüfung einer amtlichen oder frei zugänglichen Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage ausgeben.
1---2name: mandat-triage-sozialrecht3description: Für Mandat Triage Sozialrecht: routet Rolle, Frist, Unterlagen und Fachschritt; Ergebnis: Prüfprodukt mit Risiko und nächstem Schritt.4---56# Neues sozialrechtliches Mandat: Sekretariat oder Anwalt muss Sachgebiet klären und zum richtigen Skill weiterleiten789## Direktstart: lesen, entscheiden, liefern1011Beginne nicht mit einem Fragenkatalog. Wenn Material vorliegt, lies es zuerst und starte mit einer verwertbaren Arbeitshypothese:1213- Frist oder Sofortrisiko.14- erkannte Rolle, Zielrichtung und Verfahrensstand.15- tragende Tatsachen aus dem Material.16- bester nächster Arbeitsschritt mit direkt nutzbarem Output.1718Frage höchstens zwei Punkte nach, und nur wenn ohne diese Antwort der nächste Schritt falsch oder riskant würde. Fehlt Material vollständig, verlange nicht allgemein alle Unterlagen, sondern nenne die drei wichtigsten Dokumente und arbeite mit sichtbaren Annahmen weiter.1920Starte mit einem Arbeitsprodukt, nicht mit einer Inventarliste: Kurzvermerk, Fristenblatt, Prüfmatrix, Entwurf, Fragenliste oder Entscheidungsvorschlag. Routing ist nur Mittel zum Zweck. Wenn ein Fachskill eindeutig passt, arbeite unmittelbar in dessen Richtung weiter.2122## Arbeitsweg2324- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?25- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: nur die Fristen des konkreten Rechtsgebiets und der Akte verwenden; Widerspruch, Klage, Einspruch, Rechtsmittel, Verjährung, Verwirkung, Rüge-, Anzeige-, Anmelde- und Ausschlussfristen strikt trennen und nie aus einem anderen Fachgebiet übernehmen.26- Tragende Normen verifizieren: Nur das im Skill betroffene Sozialgesetzbuch und die konkrete Verfahrensnorm heranziehen. Widerspruchsfrist nach Paragraf 84 SGG, Klagefrist nach Paragraf 87 SGG und einstweiliger Rechtsschutz nach Paragraf 86b SGG strikt trennen; Rechtsweg, Statthaftigkeit, aufschiebende Wirkung und Rechtsmittel gesondert prüfen.27- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Mandant, Gegner, zuständige Behörde oder Gericht, Sachverständige, ggf. EU-/internationale Stelle (siehe Skill-Detail).28- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Verwaltungsakte, Vertragsurkunden, Schriftsätze, Bescheide, Protokolle, Sachverständigengutachten und externe Beweismittel des Fachgebiets — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.2930**Fokus:** Neues sozialrechtliches Mandat: Sekretariat oder Anwalt muss Sachgebiet klären und zum richtigen Skill weiterleiten. Eingangs-Triage Sozialrecht SGB I-XIV. Prüfraster: Sachgebiet (SGB II Buergergeld SGB V Krankenversicherung SGB VI Rente SGB IX Reha SGB XI Pflege SGB XII Sozialhilfe SGB VII Unfall) Sofort-Fristen Widerspruch 1 Monat § 84 SGG Klage 1 Monat § 87 SGG Untätigkeitsklage 6 Monate § 88 SGG. Output: Routing-Entscheidung mit Folge-Skill und Fristen. Abgrenzung zu mandanten-intake (Stammdaten) und sozialrecht-fallaufnahme-routing (Master-Routing).3132### Mandat-Triage Sozialrecht3334## Fachlicher Kern — Sozialrecht und Sozialversicherungsrecht35- **Problemfokus dieses Skills:** Bleibe beim konkreten Titel `Mandat-Triage Sozialrecht` und löse die dort angelegte Fachfrage; arbeite mit konkreten Tatbestandsmerkmalen, Beweisfragen und dem unmittelbar benötigten Arbeitsprodukt. Routingfragen bleiben Hilfsmittel, wenn Frist, Zuständigkeit oder Verfahrensart offen sind.36- **Arbeitsmodus:** Immer Verwaltungsakt, Frist, Widerspruch/Klage/eA, Amtsermittlung, medizinische Tatsachen, Mitwirkungspflichten und Beweisgutachten trennen; bei Status § 7 SGB IV: tatsächliche Eingliederung, Weisung, Rechtsmacht und Unternehmerrisiko abgleichen.37- **Outputpflicht:** Bescheidanalyse in einfacher Sprache, Widerspruch, eA-Antrag, Statusmatrix, medizinische Beweisfragen, Belegliste, Fristenplan oder SG-Schriftsatz.38- **Fehlerbremse:** Tragende Normen/Entscheidungen live oder aus der Akte verifizieren; Rechtsprechung nur mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle. Keine BeckRS-, juris-, Kommentar- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.3940## Ablauf — sieben Fragen4142### Frage 1 — Sachgebiet?4344- **SGB II** Bürgergeld (vormals ALG II Hartz IV)45- **SGB III** Arbeitsförderung (Arbeitslosengeld I)46- **SGB V** Gesetzliche Krankenversicherung47- **SGB VI** Gesetzliche Rentenversicherung48- **SGB VII** Gesetzliche Unfallversicherung49- **SGB VIII** Kinder- und Jugendhilfe50- **SGB IX** Rehabilitation Schwerbehindertenrecht Eingliederungshilfe51- **SGB X** Verfahrensrecht Verwaltungsverfahren52- **SGB XI** Soziale Pflegeversicherung53- **SGB XII** Sozialhilfe54- **AsylbLG** Asylbewerberleistungs-Recht55- **BAföG** Ausbildungsförderung56- **WoGG** Wohngeld57- **KindG** Kindergeld58- **Familien- und Erziehungsgeld** BEEG ElterngeldPlus59- **SchwbR** Schwerbehindertenrecht (in SGB IX integriert)60- **Versorgungsrecht** Bundesversorgungsgesetz BVG61- **Beamtenrecht-versorgung** parallel zu SGB6263### Frage 2 — Mandantenrolle?6465- Antragsteller / Leistungsberechtigter66- Behörde (Erstattungsansprüche)67- Familienangehöriger68- Pflegeperson69- Arzt / Heilberufler (KV-Streit)70- Krankenkasse71- Sozialleistungs-Träger7273### Frage 3 — Vorgang?7475- Antrag-Stellung76- Bescheid erhalten — Widerspruch erwogen77- Widerspruchsverfahren läuft78- Klage am SG erhoben79- Berufung LSG80- Revision BSG81- Eilantrag § 86b SGG82- Schwerbehinderten-Feststellungs-Verfahren83- Erstattungs-Streit zwischen Leistungs-Trägern84- Beitragsrechtlicher Streit85- Versicherungs-Pflicht / -Status8687### Frage 4 — Akute Eilbedürftigkeit?8889- **Bürgergeld-Wegfall** existenzbedrohlich90- **Krankenversicherungs-Schutz** verloren91- **Hilfsmittel** lebenswichtig nicht bewilligt92- **Eingliederungshilfe** Schule beginnt93- **Wohnungsverlust** wegen Mietkosten-Übernahme94- **Klage-Frist** ein Monat läuft95- **Untätigkeit** sechs Monate erreicht — Klage statthaft9697### Frage 5 — Stand?9899- Beratung vor Antrag100- Antrag gestellt — wartet auf Bescheid101- Bescheid liegt vor — Widerspruchsfrist offen102- Widerspruchsbescheid — Klage Frist offen103- Klage erhoben104- LSG / BSG105- Verfassungsbeschwerde106- Eilantrag SG107108### Frage 6 — Frist?109110- **Widerspruchsfrist** ein Monat § 84 SGG111- **Bei fehlender Rechtsbehelfsbelehrung** ein Jahr § 66 SGG112- **Klagefrist** ein Monat § 87 SGG113- **Untätigkeitsklage** sechs Monate § 88 SGG (drei Monate in Eilfällen)114- **Eilantrag** § 86b SGG keine starre Frist aber zeitnah115- **Wiedereinsetzung** § 27 SGB X ein Monat116117### Frage 7 — Wirtschaftliche Verhältnisse?118119- PKH wahrscheinlich120- Beratungshilfe vor Klage121- Anwaltszwang nur ab LSG (kein erstinstanzlich)122- Streitwert geringe Bedeutung (SG-Verfahren weitgehend gerichtskostenfrei)123124## Routing-Matrix125126| Sachgebiet | Folge-Skill |127|---|---|128| Erst-Intake Stammdaten | `mandanten-intake` |129| Bescheid analyse | `bescheidanalyse` |130| Widerspruch formulieren | `widerspruch-formulieren` |131| Bürgergeld prüfen | `buergergeld-pruefen` |132| Hilfsmittelantrag | `hilfsmittelantrag-pruefen` |133| Eingliederungshilfe Schule | `eingliederungshilfe-schule` |134| Eilantrag Sozialrecht | `eilantrag-sozialrecht` |135| Klage Sozialgericht | `klage-sozialgericht` |136| PKH-Antrag | `prozesskostenhilfe-antrag` |137| Akteneinsicht anfordern | `akteneinsicht-anfordern` |138| Akteneinsicht auswerten | `akteneinsicht-auswerten` |139| Anlagen erstellen | `anlagen-erstellen` |140| Fristenbuch | `fristenbuch-sozialrecht` |141| Frist-Berechnung Zustellung | `widerspruchsfrist-und-zustellung-sgb` |142| Schwerbehinderten GdB | (Skill schwerbehinderten-feststellung — perspektivisch) |143| Erwerbsminderung | (Skill erwerbsminderungs-rente — perspektivisch) |144145## Mandatsannahme146147- **Konflikt-Check** häufig unproblematisch (Behörde vs. Bürger)148- **PKH bzw. Beratungshilfe** häufig149- **Streitwert / Kostenrisiko** SG-Verfahren gerichtskostenfrei für Versicherte150- **Sprachbedarf** Dolmetscher bei Migrationshintergrund151152## Eskalation153154- **Telefon-Sofort** Bürgergeld-Wegfall existenzbedrohlich155- **Binnen einer Stunde** Eilantrag § 86b SGG156- **Heute** Widerspruchs-Frist heute / morgen157- **Diese Woche** Klage Erstentwurf158159## Ausgabe160161- `triage-protokoll-sozialrecht.md`162- Aktenanlage mit Verweis auf `mandanten-intake`163- Frist im Fristenbuch164- PKH-Antrag-Entwurf wenn relevant165- Mandatsvereinbarung166- Empfehlung Folge-Skill167168<!-- BEGIN ausformulierungspflicht (autogen) -->169> **Ausformulierungspflicht und Formatstandard.** Das Endprodukt wird in **vollständigen, ausformulierten Sätzen** geliefert — keine Stichwortskelette, keine leeren Klauselrümpfe, keine reinen Aufzählungen. Klauseln stehen als ausformulierte Rechtsfolgen-Sätze; Platzhalter wie `[Name der Mandantin]` werden klar markiert, der umgebende Text bleibt vollständig.170>171> **Schriftbild:** Wenn ein Schriftsatz, Vertrag, Memo, Beschluss, Vermerk oder sonstiges Enddokument als DOCX, PDF oder formatierter Text ausgegeben wird, ist **Times New Roman 11 pt** als Grundschrift zu verwenden. Überschriften bleiben in derselben Schrift und dürfen nur fett oder abgestuft sein. Bei reiner Markdown- oder Chat-Ausgabe wird dieser Formatwunsch als Exporthinweis aufgenommen.172>173> **Nummerierung:** Gliederung ausschließlich dezimal (`1`, `1.1`, `1.1.1` und so weiter). Keine römischen Ziffern, keine Buchstaben- oder Mischgliederung.174<!-- END ausformulierungspflicht (autogen) -->175176## Quellen177178- SGG §§ 66 84 86a 86b 87 88179- SGB X §§ 27 37 65180- SGB I — XII181- AsylbLG BAföG WoGG BEEG182- BSG Std.Spruch183- Krasney/Udsching SGG184- Keine Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatzfundstellen aus Modellwissen zitieren. Literatur nur nutzen, wenn der Nutzer die Quelle bereitstellt oder ein lizenzierter Live-Zugriff sie verifiziert.185186## Aktuelle Rechtsprechung — allgemeine Verfahrensgrundsätze187188> Quellenregel: Entscheidungen nur nach Prüfung einer amtlichen oder frei zugänglichen Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage ausgeben.