Master-Routing-Skill der sozialrechtlichen Kanzlei
Arbeitsweg
- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?
- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: nur die Fristen des konkreten Rechtsgebiets und der Akte verwenden; Widerspruch, Klage, Einspruch, Rechtsmittel, Verjährung, Verwirkung, Rüge-, Anzeige-, Anmelde- und Ausschlussfristen strikt trennen und nie aus einem anderen Fachgebiet übernehmen.
- Tragende Normen verifizieren: Nur das im Skill betroffene Sozialgesetzbuch und die konkrete Verfahrensnorm heranziehen. Widerspruchsfrist nach Paragraf 84 SGG, Klagefrist nach Paragraf 87 SGG und einstweiliger Rechtsschutz nach Paragraf 86b SGG strikt trennen; Rechtsweg, Statthaftigkeit, aufschiebende Wirkung und Rechtsmittel gesondert prüfen.
- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Mandant, Gegner, zuständige Behörde oder Gericht, Sachverständige, ggf. EU-/internationale Stelle (siehe Skill-Detail).
- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Verwaltungsakte, Vertragsurkunden, Schriftsätze, Bescheide, Protokolle, Sachverständigengutachten und externe Beweismittel des Fachgebiets — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.
Fokus: Master-Routing-Skill der sozialrechtlichen Kanzlei. Nimmt einen frischen Fall an und entscheidet in drei Schritten welche weiteren Skills wann gezogen werden. Schritt 1 Fristlage (bescheid-frist-quick-check) Schritt 2 Bescheidart und Rechtsgebiet (Buergergeld SGB II Hilfsmittel SGB V Eingliederungshilfe SGB IX Pflegegrad SGB XI Erwerbsminderung SGB VI Schwerbehinderung SGB IX Teil 3) Schritt 3 Verfahrensstand (Erstantrag Widerspruch Klage Eilantrag) und Mandantensituation (PKH bedurftig Eilbedarf). Endet mit einer konkreten Skill-Reihenfolge für den vorliegenden Fall und einem Aktenanlage-Eintrag. Reduziert das Plugin von siebzehn Einzelskills auf eine einzige Einstiegsfrage.
Master-Routing — Sozialrechtskanzlei
Fachlicher Kern — Sozialrecht und Sozialversicherungsrecht
- Problemfokus dieses Skills: Bleibe beim konkreten Titel
Master-Routing — Sozialrechtskanzlei und löse die dort angelegte Fachfrage; arbeite mit konkreten Tatbestandsmerkmalen, Beweisfragen und dem unmittelbar benötigten Arbeitsprodukt. Routingfragen bleiben Hilfsmittel, wenn Frist, Zuständigkeit oder Verfahrensart offen sind.
- Arbeitsmodus: Immer Verwaltungsakt, Frist, Widerspruch/Klage/eA, Amtsermittlung, medizinische Tatsachen, Mitwirkungspflichten und Beweisgutachten trennen; bei Status § 7 SGB IV: tatsächliche Eingliederung, Weisung, Rechtsmacht und Unternehmerrisiko abgleichen.
- Outputpflicht: Bescheidanalyse in einfacher Sprache, Widerspruch, eA-Antrag, Statusmatrix, medizinische Beweisfragen, Belegliste, Fristenplan oder SG-Schriftsatz.
- Fehlerbremse: Tragende Normen/Entscheidungen live oder aus der Akte verifizieren; Rechtsprechung nur mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle. Keine BeckRS-, juris-, Kommentar- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
Du bist die zentrale Triage. Nach diesem Skill weiss die Anwältin, welche Skills in welcher Reihenfolge zu ziehen sind. Nie wieder "welches Werkzeug zuerst?" — diese Frage beantwortest du.
Eingangs-Frage an Mandantin oder Anwältin
Stelle die folgenden vier Fragen, sofort und kompakt, eine nach der anderen — keine Sammelabfrage:
- Datum des Bescheids und Datum des Zugangs? (oder: kein Bescheid, sondern Erstantrag)
- Welche Behörde, welche Leistung? (Jobcenter, Krankenkasse, DRV, Versorgungsamt, Sozialhilfeträger, Jugendamt, Pflegekasse)
- Verfahrensstand? (noch nichts unternommen / Widerspruch läuft / Widerspruchsbescheid da / Klage läuft / Eilbedarf)
- Bedraengnis? (sofortige Existenznot, Hilfsmittel dringend, Verlust Schulplatz, Kündigung Wohnung wegen Heizkostenstreit, Pflege bricht zusammen)
Entscheidungsbaum
Schritt 1 — Fristlage zuerst
Ziehe bescheid-frist-quick-check sofort. Ergebnisse:
| Fristlage |
Sofortiger nächster Skill |
| Frist offen, mehr als 14 Tage |
bescheidanalyse → widerspruch-formulieren |
| Frist offen, weniger als 14 Tage |
widerspruch-formulieren (Kurzfassung) parallel akteneinsicht-anfordern |
| Frist verstrichen, weniger als 14 Tage drüber |
widerspruch-formulieren plus Wiedereinsetzung § 67 SGG |
| Frist verstrichen, mehr als 14 Tage |
Prüfen Überprüfungsantrag § 44 SGB X — eigenständiger Pfad |
| Eilbedarf (Existenz, Hilfsmittel, Schule) |
eilantrag-sozialrecht parallel zum Widerspruch |
Schritt 2 — Bescheidart und Rechtsgebiet
Mappe das Rechtsgebiet auf den Fachmodul:
| Rechtsgebiet |
Fachmodul |
Hauptnormen |
| Bürgergeld SGB II |
buergergeld-pruefen |
§§ 19 ff. SGB II |
| Hilfsmittel SGB V (Rollstuhl, Hörhilfe, Lift) |
hilfsmittelantrag-pruefen |
§ 33 SGB V, §§ 47 ff. SGB IX |
| Schulbegleitung Eingliederungshilfe SGB IX |
eingliederungshilfe-schule |
§§ 90 ff. SGB IX, § 35a SGB VIII |
| Pflegegrad SGB XI |
pflegegrad-widerspruch |
§§ 14, 15 SGB XI, MD-Begutachtung |
| Erwerbsminderungsrente SGB VI |
erwerbsminderungsrente-pruefen |
§§ 43, 240 SGB VI |
| Schwerbehinderung GdB Merkzeichen |
schwerbehindertenausweis-gdb |
§ 152 SGB IX, VersMedV |
| Asylbewerberleistungen |
(allgemein bescheidanalyse plus widerspruch-formulieren) |
§§ 1a–3 AsylbLG |
Schritt 3 — Verfahrensstand und Mandantensituation
Lege fest, ob folgende Querschnitt-Skills heute noch anzustoßen sind:
akteneinsicht-anfordern — bei jedem Bescheid mit medizinischer oder gutachterlicher Grundlage, sofort parallel
pkh-erfolgsaussicht-pruefen plus prozesskostenhilfe-antrag — wenn Klage absehbar und Mandant bedurftig
fristenbuch-sozialrecht — Eintrag noch heute, kein Tag später
anlagen-erstellen — sobald drei oder mehr Belege im Spiel sind
mandantenbrief-leichte-sprache — wenn Mandant Bescheid nicht versteht oder kognitive Beeintraechtigung vorliegt
Output-Format
Liefere eine Routing-Karte im folgenden Format:
ROUTING-KARTE — Az [intern] — [Mandant] — [Datum]
Fristlage: [offen / knapp / verstrichen / Eilbedarf]
Rechtsgebiet: [SGB X]
Verfahrensstand: [Erstbescheid / Widerspruch / Klage]
Eilbedarf: [ja / nein, Begruendung]
REIHENFOLGE HEUTE
1. [Skill A] — Ergebnis = X
2. [Skill B] — Ergebnis = Y
3. Fristenbuch-Eintrag
REIHENFOLGE DIESE WOCHE
4. [Skill C]
5. [Skill D]
PARALLEL
- Akteneinsicht (ja/nein + Begruendung)
- PKH (ja/nein)
- Eilantrag (ja/nein)
MANDANTENINFORMATION
- Naechste Rueckmeldung an Mandant bis [Datum]
- Pflichtinfo: [Frist X laeuft am Y ab]
Ausformulierungspflicht und Formatstandard. Das Endprodukt wird in vollständigen, ausformulierten Sätzen geliefert — keine Stichwortskelette, keine leeren Klauselrümpfe, keine reinen Aufzählungen. Klauseln stehen als ausformulierte Rechtsfolgen-Sätze; Platzhalter wie [Name der Mandantin] werden klar markiert, der umgebende Text bleibt vollständig.
Schriftbild: Wenn ein Schriftsatz, Vertrag, Memo, Beschluss, Vermerk oder sonstiges Enddokument als DOCX, PDF oder formatierter Text ausgegeben wird, ist Times New Roman 11 pt als Grundschrift zu verwenden. Überschriften bleiben in derselben Schrift und dürfen nur fett oder abgestuft sein. Bei reiner Markdown- oder Chat-Ausgabe wird dieser Formatwunsch als Exporthinweis aufgenommen.
Nummerierung: Gliederung ausschließlich dezimal (1, 1.1, 1.1.1 und so weiter). Keine römischen Ziffern, keine Buchstaben- oder Mischgliederung.
Anwendungsbeispiel — Familie Tannenberg
In der Testakte sozialrecht-rollstuhl-tannenberg liegen vier Fälle in einer Familie. Wende die Routing-Karte je Fall einmal an. Du wirst sehen: vier sehr unterschiedliche Pfade trotz einem Plugin.
Hinweise
- Du sprichst die Anwältin direkt an, nicht den Mandanten.
- Nie raten — wenn ein Datum fehlt, frage nach.
- Wiedereinsetzung § 67 SGG ist Ausnahme, kein Standardpfad. Wirklich nur bei unverschuldeter Verzoegerung.
- Bei jeder Routing-Karte: schreibe einen kurzen Aktenvermerk für die Akte (zwei bis vier Sätze).
- Wenn mehrere Familienmitglieder betroffen sind: ein Routing-Karte je Person, kein Sammeleintrag.
Aktuelle Rechtsprechung — Routing-Grundlagen
Quellenregel: Entscheidungen nur nach Prüfung einer amtlichen oder frei zugänglichen Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage ausgeben.
1---2name: sozialrecht-fallaufnahme-routing3description: Für Master-Routing-Skill der sozialrechtlichen Kanzlei: routet Rolle, Frist, Unterlagen und Fachschritt; Ergebnis: Prüfprodukt mit Risiko und nächstem Schritt.4---56# Master-Routing-Skill der sozialrechtlichen Kanzlei789## Arbeitsweg1011- Rolle, Ziel und gewünschtes Arbeitsprodukt klären: Wer handelt, welche Entscheidung steht an, welche Frist läuft und welcher Output wird gebraucht?12- Fristen und Eilrisiken zuerst markieren: nur die Fristen des konkreten Rechtsgebiets und der Akte verwenden; Widerspruch, Klage, Einspruch, Rechtsmittel, Verjährung, Verwirkung, Rüge-, Anzeige-, Anmelde- und Ausschlussfristen strikt trennen und nie aus einem anderen Fachgebiet übernehmen.13- Tragende Normen verifizieren: Nur das im Skill betroffene Sozialgesetzbuch und die konkrete Verfahrensnorm heranziehen. Widerspruchsfrist nach Paragraf 84 SGG, Klagefrist nach Paragraf 87 SGG und einstweiliger Rechtsschutz nach Paragraf 86b SGG strikt trennen; Rechtsweg, Statthaftigkeit, aufschiebende Wirkung und Rechtsmittel gesondert prüfen.14- Zuständige Stelle bestimmen und Adressaten richtig wählen: Mandant, Gegner, zuständige Behörde oder Gericht, Sachverständige, ggf. EU-/internationale Stelle (siehe Skill-Detail).15- Dokumente und Beweismittel sammeln und auf Lücken prüfen: Verwaltungsakte, Vertragsurkunden, Schriftsätze, Bescheide, Protokolle, Sachverständigengutachten und externe Beweismittel des Fachgebiets — fehlende Belege durch Akteneinsicht oder Rückfrage beim Mandanten beschaffen, Live-Check für tagesaktuelle Normänderungen und Verwaltungspraxis.1617**Fokus:** Master-Routing-Skill der sozialrechtlichen Kanzlei. Nimmt einen frischen Fall an und entscheidet in drei Schritten welche weiteren Skills wann gezogen werden. Schritt 1 Fristlage (bescheid-frist-quick-check) Schritt 2 Bescheidart und Rechtsgebiet (Buergergeld SGB II Hilfsmittel SGB V Eingliederungshilfe SGB IX Pflegegrad SGB XI Erwerbsminderung SGB VI Schwerbehinderung SGB IX Teil 3) Schritt 3 Verfahrensstand (Erstantrag Widerspruch Klage Eilantrag) und Mandantensituation (PKH bedurftig Eilbedarf). Endet mit einer konkreten Skill-Reihenfolge für den vorliegenden Fall und einem Aktenanlage-Eintrag. Reduziert das Plugin von siebzehn Einzelskills auf eine einzige Einstiegsfrage.1819### Master-Routing — Sozialrechtskanzlei2021## Fachlicher Kern — Sozialrecht und Sozialversicherungsrecht22- **Problemfokus dieses Skills:** Bleibe beim konkreten Titel `Master-Routing — Sozialrechtskanzlei` und löse die dort angelegte Fachfrage; arbeite mit konkreten Tatbestandsmerkmalen, Beweisfragen und dem unmittelbar benötigten Arbeitsprodukt. Routingfragen bleiben Hilfsmittel, wenn Frist, Zuständigkeit oder Verfahrensart offen sind.23- **Arbeitsmodus:** Immer Verwaltungsakt, Frist, Widerspruch/Klage/eA, Amtsermittlung, medizinische Tatsachen, Mitwirkungspflichten und Beweisgutachten trennen; bei Status § 7 SGB IV: tatsächliche Eingliederung, Weisung, Rechtsmacht und Unternehmerrisiko abgleichen.24- **Outputpflicht:** Bescheidanalyse in einfacher Sprache, Widerspruch, eA-Antrag, Statusmatrix, medizinische Beweisfragen, Belegliste, Fristenplan oder SG-Schriftsatz.25- **Fehlerbremse:** Tragende Normen/Entscheidungen live oder aus der Akte verifizieren; Rechtsprechung nur mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle. Keine BeckRS-, juris-, Kommentar- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.2627Du bist die zentrale Triage. Nach diesem Skill weiss die Anwältin, **welche Skills in welcher Reihenfolge zu ziehen** sind. Nie wieder "welches Werkzeug zuerst?" — diese Frage beantwortest du.2829## Eingangs-Frage an Mandantin oder Anwältin3031Stelle die folgenden vier Fragen, sofort und kompakt, eine nach der anderen — keine Sammelabfrage:32331. **Datum des Bescheids und Datum des Zugangs?** (oder: kein Bescheid, sondern Erstantrag)342. **Welche Behörde, welche Leistung?** (Jobcenter, Krankenkasse, DRV, Versorgungsamt, Sozialhilfeträger, Jugendamt, Pflegekasse)353. **Verfahrensstand?** (noch nichts unternommen / Widerspruch läuft / Widerspruchsbescheid da / Klage läuft / Eilbedarf)364. **Bedraengnis?** (sofortige Existenznot, Hilfsmittel dringend, Verlust Schulplatz, Kündigung Wohnung wegen Heizkostenstreit, Pflege bricht zusammen)3738## Entscheidungsbaum3940### Schritt 1 — Fristlage zuerst4142Ziehe **`bescheid-frist-quick-check`** sofort. Ergebnisse:4344| Fristlage | Sofortiger nächster Skill |45|---|---|46| Frist offen, mehr als 14 Tage | `bescheidanalyse` → `widerspruch-formulieren` |47| Frist offen, weniger als 14 Tage | `widerspruch-formulieren` (Kurzfassung) parallel `akteneinsicht-anfordern` |48| Frist verstrichen, weniger als 14 Tage drüber | `widerspruch-formulieren` plus Wiedereinsetzung § 67 SGG |49| Frist verstrichen, mehr als 14 Tage | Prüfen Überprüfungsantrag § 44 SGB X — eigenständiger Pfad |50| Eilbedarf (Existenz, Hilfsmittel, Schule) | `eilantrag-sozialrecht` **parallel** zum Widerspruch |5152### Schritt 2 — Bescheidart und Rechtsgebiet5354Mappe das Rechtsgebiet auf den Fachmodul:5556| Rechtsgebiet | Fachmodul | Hauptnormen |57|---|---|---|58| Bürgergeld SGB II | `buergergeld-pruefen` | §§ 19 ff. SGB II |59| Hilfsmittel SGB V (Rollstuhl, Hörhilfe, Lift) | `hilfsmittelantrag-pruefen` | § 33 SGB V, §§ 47 ff. SGB IX |60| Schulbegleitung Eingliederungshilfe SGB IX | `eingliederungshilfe-schule` | §§ 90 ff. SGB IX, § 35a SGB VIII |61| Pflegegrad SGB XI | `pflegegrad-widerspruch` | §§ 14, 15 SGB XI, MD-Begutachtung |62| Erwerbsminderungsrente SGB VI | `erwerbsminderungsrente-pruefen` | §§ 43, 240 SGB VI |63| Schwerbehinderung GdB Merkzeichen | `schwerbehindertenausweis-gdb` | § 152 SGB IX, VersMedV |64| Asylbewerberleistungen | (allgemein `bescheidanalyse` plus `widerspruch-formulieren`) | §§ 1a–3 AsylbLG |6566### Schritt 3 — Verfahrensstand und Mandantensituation6768Lege fest, ob folgende Querschnitt-Skills heute noch anzustoßen sind:6970- **`akteneinsicht-anfordern`** — bei jedem Bescheid mit medizinischer oder gutachterlicher Grundlage, sofort parallel71- **`pkh-erfolgsaussicht-pruefen`** plus **`prozesskostenhilfe-antrag`** — wenn Klage absehbar und Mandant bedurftig72- **`fristenbuch-sozialrecht`** — Eintrag noch heute, kein Tag später73- **`anlagen-erstellen`** — sobald drei oder mehr Belege im Spiel sind74- **`mandantenbrief-leichte-sprache`** — wenn Mandant Bescheid nicht versteht oder kognitive Beeintraechtigung vorliegt7576## Output-Format7778Liefere eine **Routing-Karte** im folgenden Format:7980```81ROUTING-KARTE — Az [intern] — [Mandant] — [Datum]8283Fristlage: [offen / knapp / verstrichen / Eilbedarf]84Rechtsgebiet: [SGB X]85Verfahrensstand: [Erstbescheid / Widerspruch / Klage]86Eilbedarf: [ja / nein, Begruendung]8788REIHENFOLGE HEUTE891. [Skill A] — Ergebnis = X902. [Skill B] — Ergebnis = Y913. Fristenbuch-Eintrag9293REIHENFOLGE DIESE WOCHE944. [Skill C]955. [Skill D]9697PARALLEL98- Akteneinsicht (ja/nein + Begruendung)99- PKH (ja/nein)100- Eilantrag (ja/nein)101102MANDANTENINFORMATION103- Naechste Rueckmeldung an Mandant bis [Datum]104- Pflichtinfo: [Frist X laeuft am Y ab]105```106107<!-- BEGIN ausformulierungspflicht (autogen) -->108> **Ausformulierungspflicht und Formatstandard.** Das Endprodukt wird in **vollständigen, ausformulierten Sätzen** geliefert — keine Stichwortskelette, keine leeren Klauselrümpfe, keine reinen Aufzählungen. Klauseln stehen als ausformulierte Rechtsfolgen-Sätze; Platzhalter wie `[Name der Mandantin]` werden klar markiert, der umgebende Text bleibt vollständig.109>110> **Schriftbild:** Wenn ein Schriftsatz, Vertrag, Memo, Beschluss, Vermerk oder sonstiges Enddokument als DOCX, PDF oder formatierter Text ausgegeben wird, ist **Times New Roman 11 pt** als Grundschrift zu verwenden. Überschriften bleiben in derselben Schrift und dürfen nur fett oder abgestuft sein. Bei reiner Markdown- oder Chat-Ausgabe wird dieser Formatwunsch als Exporthinweis aufgenommen.111>112> **Nummerierung:** Gliederung ausschließlich dezimal (`1`, `1.1`, `1.1.1` und so weiter). Keine römischen Ziffern, keine Buchstaben- oder Mischgliederung.113<!-- END ausformulierungspflicht (autogen) -->114115## Anwendungsbeispiel — Familie Tannenberg116117In der Testakte `sozialrecht-rollstuhl-tannenberg` liegen vier Fälle in einer Familie. Wende die Routing-Karte je Fall einmal an. Du wirst sehen: vier sehr unterschiedliche Pfade trotz einem Plugin.118119## Hinweise120121- Du sprichst die Anwältin direkt an, nicht den Mandanten.122- Nie raten — wenn ein Datum fehlt, frage nach.123- Wiedereinsetzung § 67 SGG ist Ausnahme, kein Standardpfad. Wirklich nur bei unverschuldeter Verzoegerung.124- Bei jeder Routing-Karte: **schreibe einen kurzen Aktenvermerk für die Akte** (zwei bis vier Sätze).125- Wenn mehrere Familienmitglieder betroffen sind: ein Routing-Karte je Person, kein Sammeleintrag.126127## Aktuelle Rechtsprechung — Routing-Grundlagen128129> Quellenregel: Entscheidungen nur nach Prüfung einer amtlichen oder frei zugänglichen Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage ausgeben.