Verfügungen des Vorerben prüfen und absichern
1. Zweck und Anwendungsfall
Für konkrete Verkäufe, Belastungen und Schenkungen in gebundener Erbschaft. Erbschaftsgegenstand und Anteil an einer Gemeinschaft sind nicht austauschbar.
2. Eingaben
Verfügungen, Erbschein, Nacherbfall und Befreiung, Grundbuch, Erwerbsvertrag, Zuordnung zu Nachlass oder Gesamtgut, Verkehrswert, Erlösfluss und Zustimmungen.
3. Ablauf und Checkliste
Vor-, Nach- und Ersatznacherben, Nacherbfall, Befreiung und Verwaltungsanordnungen auslegen.
Grundstück, Miteigentum, Gemeinschaftsanteil, Gesamtgut und Surrogat präzise zuordnen. Verpflichtungsgeschäft und dingliche Verfügung trennen.
BGB Paragraf 2113 Absatz 1 und 2 nur am richtigen Gegenstand anwenden. Befreiung nach Paragraf 2136 beseitigt nicht jede Grenze unentgeltlicher Verfügungen.
Nacherbenvermerk, Zustimmung, guten Glauben, Pflegerbedarf und Grundbuchnachweis prüfen. Nutzungen und Surrogate getrennt verfolgen.
Auch bei wirksamer Verfügung Verwaltungspflicht, Sicherheitsleistung, Auskunft und Schadensersatz prüfen. Gegenwärtige Befugnis, relative Unwirksamkeit beim Nacherbfall und Herausgabe sauber unterscheiden.
3.1. Referenzen gezielt laden
Bei Gesamtgut, Erlösverwendung oder Schadensersatz Verfügung und Surrogate laden.
4. Quellenpflicht
BGB Paragrafen 2100, 2106, 2111 bis 2115, 2120, 2121, 2128, 2130 und 2136; GBO Paragraf 51; BGB Paragrafen 892 und 893.
Es gilt die Zitierweise. Tragende Normfassung, Übergangsrecht und Rechtsprechung vor Verwendung amtlich prüfen. Gesicherte Quelle, Aktenfund, Schlussfolgerung und offene Recherche trennen; keine Literaturfundstelle aus Modellwissen. Die thematischen Referenzen enthalten Rechercheanker, keine Garantie fortdauernder Aktualität.
5. Ausgabeformat
Bindungs- und Vermögenszuordnung, Verfügungsmatrix, Erlösrechnung und vollständiger Zustimmungs-, Abwehr- oder Schadensersatzentwurf.
Das Endprodukt steht in vollständigen, ausformulierten Sätzen; keine Skelette, Halbsätze oder reinen Aufzählungen als Enddokument. Tabellen unterstützen die Begründung. Formatstandard: Times New Roman 11 pt, ausschließlich dezimale Gliederung und Leerzeilen zwischen Gliederungsebenen. Bei Markdown oder Chat diesen Formatwunsch als Exporthinweis aufnehmen.
6. Beispiele
Gehört nur ein Anteil an einer Gütergemeinschaft zur Vorerbschaft, darf die Verfügung über deren Grundstück nicht ungeprüft wie eine Verfügung über ein unmittelbares Nachlassgrundstück behandelt werden.