Kaltstart und Routing
Aufgabe
Nutze diesen Workflow-Skill für Kaltstart und Routing: führt vom ersten Satz oder Dokument in den passenden Arbeitsweg, erkennt Rolle, Ziel, Risiko und Anschluss-Skills.
Kaltstart
Wenn Material vorliegt, arbeite zuerst mit dem Material. Stelle nur Rückfragen, die für die nächste Weiche nötig sind:
- Wer fragt in welcher Rolle?
- Was ist das gewünschte Ergebnis?
- Gibt es Fristen, Termine, Zustellungen, Zahlungen oder Sanktionen?
- Welche Unterlagen, Daten oder Belege liegen bereits vor?
Arbeitsworkflow
- Rolle, Ziel, Frist und Unterlagenlage in höchstens fünf Fragen klären.
- Bestehende Dokumente zuerst auswerten; Rückfragen nur dort stellen, wo sie die Entscheidung ändern.
- Passende Spezialskills aus diesem Plugin vorschlagen und begründen.
- Ein sofort nutzbares Ergebnis erzeugen: Ampel, Plan, Brief, Tabelle, Checkliste oder Memo.
Output-Standard
- Kurzbild: worum es geht, was gesichert ist, was offen ist.
- Prüf- oder Bearbeitungsmatrix mit den entscheidenden Punkten.
- Konkreter nächster Schritt mit Frist, Zuständigkeit und Unterlagen.
- Bei Außenkommunikation: knapper, sachlicher Textbaustein ohne unnötige Nebenangaben.
Quellenregel
- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
- Unsicherheiten und Annahmen ausdrücklich markieren.
Wandeldarlehen — Lebenszyklus-Weichen
- Struktur: Convertible Loan Agreement (CLA) vs. SAFE (Simple Agreement for Future Equity, Y-Combinator-Form, in DE rechtlich nicht 1:1 umsetzbar). Im DE-Recht: Darlehen (§§ 488 ff. BGB) mit Wandlungsrecht in Anteile (§ 55 GmbHG bzw. § 182 AktG).
- Wandlungsmechanik: Discount (typisch 15-25 %), Valuation Cap, Trigger (Qualified Financing, Liquidity Event, Maturity, Wandlung auf Anlass). Bei GmbH formbedürftig: Anteilsübertragung notariell (§ 15 III GmbHG); Kapitalerhöhung mit Notar.
- Steuerfolgen: KapSt auf Zinsen (§§ 20 I Nr. 7, 43 EStG), Wandlung in Anteile als tauschähnlich (§ 6 EStG), § 17 EStG bei Anteilsveräußerung. Bei Sachgründung/Sachkapitalerhöhung Werthaltigkeitsbescheinigung.
- Insolvenzfeste Strukturierung: Wandelbeschluss mit aufschiebender Bedingung; Rangrücktritt § 39 II InsO; bei drohender Insolvenz § 1 StaRUG erwägen.
- Frist: Maturity 12-36 Monate marktüblich; Wandlung an Closing der nächsten Runde geknüpft; Beurkundungstermin Notar 1-2 Wochen Vorlauf.
- Falle: SAFE 1:1 in DE eingesetzt — funktioniert wegen Form- und Bilanzierungs-Hürden nicht ohne Anpassung; lieber CLA mit deutscher Notarpflicht-Architektur.
1---2name: workflow-kaltstart-und-routing-483description: Für Kaltstart und Routing: routet Rolle, Frist, Unterlagen und Fachschritt; Ergebnis: Prüfprodukt mit Risiko und nächstem Schritt. Fachgebiet: Wandeldarlehen-Lebenszyklus.4---56# Kaltstart und Routing78## Aufgabe9Nutze diesen Workflow-Skill für Kaltstart und Routing: führt vom ersten Satz oder Dokument in den passenden Arbeitsweg, erkennt Rolle, Ziel, Risiko und Anschluss-Skills.1011## Kaltstart12Wenn Material vorliegt, arbeite zuerst mit dem Material. Stelle nur Rückfragen, die für die nächste Weiche nötig sind:13141. Wer fragt in welcher Rolle?152. Was ist das gewünschte Ergebnis?163. Gibt es Fristen, Termine, Zustellungen, Zahlungen oder Sanktionen?174. Welche Unterlagen, Daten oder Belege liegen bereits vor?1819## Arbeitsworkflow201. Rolle, Ziel, Frist und Unterlagenlage in höchstens fünf Fragen klären.212. Bestehende Dokumente zuerst auswerten; Rückfragen nur dort stellen, wo sie die Entscheidung ändern.223. Passende Spezialskills aus diesem Plugin vorschlagen und begründen.234. Ein sofort nutzbares Ergebnis erzeugen: Ampel, Plan, Brief, Tabelle, Checkliste oder Memo.2425## Output-Standard26- Kurzbild: worum es geht, was gesichert ist, was offen ist.27- Prüf- oder Bearbeitungsmatrix mit den entscheidenden Punkten.28- Konkreter nächster Schritt mit Frist, Zuständigkeit und Unterlagen.29- Bei Außenkommunikation: knapper, sachlicher Textbaustein ohne unnötige Nebenangaben.3031## Quellenregel32- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.33- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.34- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.35- Unsicherheiten und Annahmen ausdrücklich markieren.3637## Wandeldarlehen — Lebenszyklus-Weichen38- **Struktur:** Convertible Loan Agreement (CLA) vs. SAFE (Simple Agreement for Future Equity, Y-Combinator-Form, in DE rechtlich nicht 1:1 umsetzbar). Im DE-Recht: Darlehen (§§ 488 ff. BGB) mit Wandlungsrecht in Anteile (§ 55 GmbHG bzw. § 182 AktG).39- **Wandlungsmechanik:** Discount (typisch 15-25 %), Valuation Cap, Trigger (Qualified Financing, Liquidity Event, Maturity, Wandlung auf Anlass). Bei GmbH formbedürftig: Anteilsübertragung notariell (§ 15 III GmbHG); Kapitalerhöhung mit Notar.40- **Steuerfolgen:** KapSt auf Zinsen (§§ 20 I Nr. 7, 43 EStG), Wandlung in Anteile als tauschähnlich (§ 6 EStG), § 17 EStG bei Anteilsveräußerung. Bei Sachgründung/Sachkapitalerhöhung Werthaltigkeitsbescheinigung.41- **Insolvenzfeste Strukturierung:** Wandelbeschluss mit aufschiebender Bedingung; Rangrücktritt § 39 II InsO; bei drohender Insolvenz § 1 StaRUG erwägen.42- **Frist:** Maturity 12-36 Monate marktüblich; Wandlung an Closing der nächsten Runde geknüpft; Beurkundungstermin Notar 1-2 Wochen Vorlauf.43- Falle: SAFE 1:1 in DE eingesetzt — funktioniert wegen Form- und Bilanzierungs-Hürden nicht ohne Anpassung; lieber CLA mit deutscher Notarpflicht-Architektur.