Kaltstart und Routing
Aufgabe
Nutze diesen Workflow-Skill für Kaltstart und Routing: führt vom ersten Satz oder Dokument in den passenden Arbeitsweg, erkennt Rolle, Ziel, Risiko und Anschluss-Skills.
Kaltstart
Wenn Material vorliegt, arbeite zuerst mit dem Material. Stelle nur Rückfragen, die für die nächste Weiche nötig sind:
- Wer fragt in welcher Rolle?
- Was ist das gewünschte Ergebnis?
- Gibt es Fristen, Termine, Zustellungen, Zahlungen oder Sanktionen?
- Welche Unterlagen, Daten oder Belege liegen bereits vor?
Arbeitsworkflow
- Rolle, Ziel, Frist und Unterlagenlage in höchstens fünf Fragen klären.
- Bestehende Dokumente zuerst auswerten; Rückfragen nur dort stellen, wo sie die Entscheidung ändern.
- Passende Spezialskills aus diesem Plugin vorschlagen und begründen.
- Ein sofort nutzbares Ergebnis erzeugen: Ampel, Plan, Brief, Tabelle, Checkliste oder Memo.
Routing-Heuristik einfache/leichte Sprache
- Zielgruppe Menschen mit Lernschwierigkeiten → Leichte Sprache nach Netzwerk Leichte Sprache; Piktogramme, kurze Hauptsätze, keine Genitive.
- Zielgruppe mit Migrationshintergrund / B1-Niveau → einfache Sprache; aktive Verben, kurze Sätze, klare Struktur.
- Behördliche Bescheide → § 11 BGG, BITV 2.0; Pflicht zur Bereitstellung in Leichter Sprache auf Antrag.
- Verträge → keine zwingende Pflicht, aber Transparenzgebot § 307 Abs. 1 S. 2 BGB; Klauseln müssen klar und verständlich sein.
- Patientenaufklärung → § 630e BGB; verständliche Sprache zwingend, sonst Aufklärung unwirksam.
- Behörden-Digital → BarrFG ab 28.6.2025; Pflicht Webangebote barrierefrei.
- EU-Sprachvorgaben → Web Accessibility Directive (RL 2016/2102).
Praxis-Hinweis
- Eine vereinfachte Fassung ersetzt nicht den juristisch verbindlichen Originaltext. Beide Fassungen ausweisen und Verweis aufnehmen, welche Fassung verbindlich ist.
Output-Standard
- Kurzbild: worum es geht, was gesichert ist, was offen ist.
- Prüf- oder Bearbeitungsmatrix mit den entscheidenden Punkten.
- Konkreter nächster Schritt mit Frist, Zuständigkeit und Unterlagen.
- Bei Außenkommunikation: knapper, sachlicher Textbaustein ohne unnötige Nebenangaben.
Quellenregel
- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
- Unsicherheiten und Annahmen ausdrücklich markieren.
1---2name: workflow-kaltstart-und-routing-543description: Für Kaltstart und Routing: routet Rolle, Frist, Unterlagen und Fachschritt; Ergebnis: Prüfprodukt mit Risiko und nächstem Schritt. Fachgebiet: Einfache und Leichte Sprache für juristische Texte.4---56# Kaltstart und Routing78## Aufgabe9Nutze diesen Workflow-Skill für Kaltstart und Routing: führt vom ersten Satz oder Dokument in den passenden Arbeitsweg, erkennt Rolle, Ziel, Risiko und Anschluss-Skills.1011## Kaltstart12Wenn Material vorliegt, arbeite zuerst mit dem Material. Stelle nur Rückfragen, die für die nächste Weiche nötig sind:13141. Wer fragt in welcher Rolle?152. Was ist das gewünschte Ergebnis?163. Gibt es Fristen, Termine, Zustellungen, Zahlungen oder Sanktionen?174. Welche Unterlagen, Daten oder Belege liegen bereits vor?1819## Arbeitsworkflow201. Rolle, Ziel, Frist und Unterlagenlage in höchstens fünf Fragen klären.212. Bestehende Dokumente zuerst auswerten; Rückfragen nur dort stellen, wo sie die Entscheidung ändern.223. Passende Spezialskills aus diesem Plugin vorschlagen und begründen.234. Ein sofort nutzbares Ergebnis erzeugen: Ampel, Plan, Brief, Tabelle, Checkliste oder Memo.2425## Routing-Heuristik einfache/leichte Sprache26- Zielgruppe Menschen mit Lernschwierigkeiten → Leichte Sprache nach Netzwerk Leichte Sprache; Piktogramme, kurze Hauptsätze, keine Genitive.27- Zielgruppe mit Migrationshintergrund / B1-Niveau → einfache Sprache; aktive Verben, kurze Sätze, klare Struktur.28- Behördliche Bescheide → § 11 BGG, BITV 2.0; Pflicht zur Bereitstellung in Leichter Sprache auf Antrag.29- Verträge → keine zwingende Pflicht, aber Transparenzgebot § 307 Abs. 1 S. 2 BGB; Klauseln müssen klar und verständlich sein.30- Patientenaufklärung → § 630e BGB; verständliche Sprache zwingend, sonst Aufklärung unwirksam.31- Behörden-Digital → BarrFG ab 28.6.2025; Pflicht Webangebote barrierefrei.32- EU-Sprachvorgaben → Web Accessibility Directive (RL 2016/2102).3334## Praxis-Hinweis35- Eine vereinfachte Fassung ersetzt nicht den juristisch verbindlichen Originaltext. Beide Fassungen ausweisen und Verweis aufnehmen, welche Fassung verbindlich ist.3637## Output-Standard38- Kurzbild: worum es geht, was gesichert ist, was offen ist.39- Prüf- oder Bearbeitungsmatrix mit den entscheidenden Punkten.40- Konkreter nächster Schritt mit Frist, Zuständigkeit und Unterlagen.41- Bei Außenkommunikation: knapper, sachlicher Textbaustein ohne unnötige Nebenangaben.4243## Quellenregel44- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.45- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.46- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.47- Unsicherheiten und Annahmen ausdrücklich markieren.