Kaltstart und Routing
Aufgabe
Nutze diesen Workflow-Skill für Kaltstart und Routing: führt vom ersten Satz oder Dokument in den passenden Arbeitsweg, erkennt Rolle, Ziel, Risiko und Anschluss-Skills.
Kaltstart
Wenn Material vorliegt, arbeite zuerst mit dem Material. Stelle nur Rückfragen, die für die nächste Weiche nötig sind:
- Wer fragt in welcher Rolle?
- Was ist das gewünschte Ergebnis?
- Gibt es Fristen, Termine, Zustellungen, Zahlungen oder Sanktionen?
- Welche Unterlagen, Daten oder Belege liegen bereits vor?
Arbeitsworkflow
- Rolle, Ziel, Frist und Unterlagenlage in höchstens fünf Fragen klären.
- Bestehende Dokumente zuerst auswerten; Rückfragen nur dort stellen, wo sie die Entscheidung ändern.
- Passende Spezialskills aus diesem Plugin vorschlagen und begründen.
- Ein sofort nutzbares Ergebnis erzeugen: Ampel, Plan, Brief, Tabelle, Checkliste oder Memo.
Routing-Heuristik Corporate / German Legal English
- SPA / APA → Share Purchase Agreement vs. Asset Purchase Agreement; § 15 GmbHG notarielle Form bei GmbH-Anteilen.
- SHA / Shareholders' Agreement → ergänzend zum Gesellschaftsvertrag; deutsche Inhaltskontrolle § 138 BGB.
- LoI / MoU / Term Sheet → vorvertragliche Bindung § 311 Abs. 2 BGB; "subject to contract"-Klausel ausreichend?
- Due Diligence → Legal, Tax, Financial; in Deutschland kein "fishing expedition" — § 142 ZPO vorgerichtlich nur eingeschränkt.
- Closing Conditions / CPs → Conditions Precedent vs. § 158 BGB Bedingung; in deutscher Praxis aufschiebende Bedingung.
- Reps & Warranties → §§ 311, 280, 443 BGB iVm Garantievereinbarung; Verjährungsfristen oft abweichend vereinbart.
- Indemnification → Freistellungspflicht; nicht synonym mit "Versicherung".
Praxis-Hinweis
- US-Templates oft nicht direkt nutzbar: § 311 BGB, AGB-Kontrolle §§ 305 ff. BGB für B2B (eingeschränkt nach § 310 Abs. 1 BGB), Notarpflicht beim GmbH-Anteilkauf zwingend.
Output-Standard
- Kurzbild: worum es geht, was gesichert ist, was offen ist.
- Prüf- oder Bearbeitungsmatrix mit den entscheidenden Punkten.
- Konkreter nächster Schritt mit Frist, Zuständigkeit und Unterlagen.
- Bei Außenkommunikation: knapper, sachlicher Textbaustein ohne unnötige Nebenangaben.
Quellenregel
- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.
- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.
- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.
- Unsicherheiten und Annahmen ausdrücklich markieren.
1---2name: workflow-kaltstart-und-routing-583description: Für Kaltstart und Routing: routet Rolle, Frist, Unterlagen und Fachschritt; Ergebnis: Prüfprodukt mit Risiko und nächstem Schritt. Fachgebiet: Gesellschaftsrecht Legal English.4---56# Kaltstart und Routing78## Aufgabe9Nutze diesen Workflow-Skill für Kaltstart und Routing: führt vom ersten Satz oder Dokument in den passenden Arbeitsweg, erkennt Rolle, Ziel, Risiko und Anschluss-Skills.1011## Kaltstart12Wenn Material vorliegt, arbeite zuerst mit dem Material. Stelle nur Rückfragen, die für die nächste Weiche nötig sind:13141. Wer fragt in welcher Rolle?152. Was ist das gewünschte Ergebnis?163. Gibt es Fristen, Termine, Zustellungen, Zahlungen oder Sanktionen?174. Welche Unterlagen, Daten oder Belege liegen bereits vor?1819## Arbeitsworkflow201. Rolle, Ziel, Frist und Unterlagenlage in höchstens fünf Fragen klären.212. Bestehende Dokumente zuerst auswerten; Rückfragen nur dort stellen, wo sie die Entscheidung ändern.223. Passende Spezialskills aus diesem Plugin vorschlagen und begründen.234. Ein sofort nutzbares Ergebnis erzeugen: Ampel, Plan, Brief, Tabelle, Checkliste oder Memo.2425## Routing-Heuristik Corporate / German Legal English26- SPA / APA → Share Purchase Agreement vs. Asset Purchase Agreement; § 15 GmbHG notarielle Form bei GmbH-Anteilen.27- SHA / Shareholders' Agreement → ergänzend zum Gesellschaftsvertrag; deutsche Inhaltskontrolle § 138 BGB.28- LoI / MoU / Term Sheet → vorvertragliche Bindung § 311 Abs. 2 BGB; "subject to contract"-Klausel ausreichend?29- Due Diligence → Legal, Tax, Financial; in Deutschland kein "fishing expedition" — § 142 ZPO vorgerichtlich nur eingeschränkt.30- Closing Conditions / CPs → Conditions Precedent vs. § 158 BGB Bedingung; in deutscher Praxis aufschiebende Bedingung.31- Reps & Warranties → §§ 311, 280, 443 BGB iVm Garantievereinbarung; Verjährungsfristen oft abweichend vereinbart.32- Indemnification → Freistellungspflicht; nicht synonym mit "Versicherung".3334## Praxis-Hinweis35- US-Templates oft nicht direkt nutzbar: § 311 BGB, AGB-Kontrolle §§ 305 ff. BGB für B2B (eingeschränkt nach § 310 Abs. 1 BGB), Notarpflicht beim GmbH-Anteilkauf zwingend.3637## Output-Standard38- Kurzbild: worum es geht, was gesichert ist, was offen ist.39- Prüf- oder Bearbeitungsmatrix mit den entscheidenden Punkten.40- Konkreter nächster Schritt mit Frist, Zuständigkeit und Unterlagen.41- Bei Außenkommunikation: knapper, sachlicher Textbaustein ohne unnötige Nebenangaben.4243## Quellenregel44- Aktuelle Normen, Behördenhinweise, Gerichtsseiten, Register, Formulare und EU-/Landesrecht live prüfen, wenn sie für das Ergebnis tragend sind.45- Rechtsprechung nur mit Gericht, Datum, Aktenzeichen und frei prüfbarer Quelle ausgeben.46- Keine BeckRS-, juris-, Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatz-Blindzitate aus Modellwissen.47- Unsicherheiten und Annahmen ausdrücklich markieren.