Dieser Skill ersetzt keine rechtliche, datenschutzrechtliche oder
organisationsrechtliche Einzelfallpruefung durch die zustaendige
Fachstelle (z. B. Personalrat, Gleichstellungsbeauftragte,
Organisationsreferat) und keine verbindliche Entscheidung der
zustaendigen Behoerde. Die Ausgabe ist eine Arbeitshilfe ohne Gewaehr. Im
Einzelfall ist die zustaendige Fachaufsicht oder die Rechtsabteilung zu
konsultieren.
Auswahl von Kommunikationsformaten fuer Behoerden
Zweck / Anwendungsfall
Unterstuetzung bei der Auswahl eines geeigneten internen oder externen
Kommunikationsformats fuer eine Behoerde, etwa wenn entschieden werden
soll, ob ein Newsroom, ein Podcast, ein Social-Media-Kanal, eine
klassische Pressemitteilung oder eine Kombination dieser Formate fuer ein
bestimmtes Kommunikationsziel am geeignetsten ist.
Eingaben
- Kommunikationsziel (z. B. Buergerinformation, Imagebildung,
Mitarbeitendeninformation, Krisenkommunikation, Nachwuchsgewinnung).
- Zielgruppe(n) und deren bekanntes Mediennutzungsverhalten.
- Vorhandene Kommunikationskanaele und bisherige Erfahrungen damit.
- Verfuegbare personelle und technische Ressourcen fuer Redaktion und
Pflege.
- Rechtliche oder politische Vorgaben zur Aussendarstellung, soweit
bekannt (z. B. Vorgaben des Presseamts, Corporate-Design-Vorgaben).
Ablauf / Checkliste
- Sachverhalt aufbereiten: Kommunikationsziel, Zielgruppe und bisherige
Kanaele zusammenfassen.
- Zielgruppenanalyse durchfuehren: Mediennutzungsverhalten und
Erreichbarkeit der Zielgruppe je Format einordnen (z. B. juengere
Zielgruppen ueber Social Media, Fachoeffentlichkeit ueber
Pressemitteilung und Fachportale).
- Formate gegenueberstellen: Newsroom, Podcast, Social-Media-Kanal und
Pressemitteilung anhand von Reichweite, Aktualitaet, Interaktivitaet
und Pflegeaufwand vergleichen.
- Ressourcenabgleich vornehmen: verfuegbares Personal, technische
Ausstattung und Budget je Format gegen den tatsaechlichen Bedarf
pruefen.
- Rechtliche und organisatorische Rahmenbedingungen einordnen:
presserechtliche Vorgaben, Barrierefreiheitsanforderungen und
Mitbestimmungsfragen bei neuen Kommunikationsformaten als
Pruefhinweis benennen.
- Redaktionsverantwortung klaeren: wer pflegt das Format dauerhaft, wer
vertritt bei Ausfall, wie ist die Qualitaetssicherung organisiert.
- Schnittstelle zum Wissensmanagement herstellen: Hinweis auf Skill
wissensmanagement-community-aufbau, sofern das gewaehlte Format auch
fuer internen Wissensaustausch genutzt werden soll.
- Pilotierung vorschlagen: testweise Einfuehrung des bevorzugten Formats
mit klar definiertem Bewertungszeitraum vorsehen, bevor eine
dauerhafte Etablierung erfolgt.
- Ergebnis ausformulieren mit Formatempfehlung, Begruendung,
Ressourcenbedarf und verbleibenden Unsicherheiten.
Quellenpflicht
Verbindlich: ../../../references/zitierweise-verwaltung.md. Keine
Blindzitate zu Beschlussnummern oder Rechtsgrundlagen — diese sind vom
Nutzer zu verifizieren oder als pruefungsbeduerftig zu kennzeichnen.
Ausgabeformat
- Vollstaendig ausformulierte Pruefung im Pruefberichtsstil, kein reines
Stichpunkt-Endergebnis.
- Stand-Datum angeben.
- Klar abgegrenztes Ergebnis am Ende ("Ergebnis: ...").
- Hinweis auf verbleibende Unsicherheiten.
Beispiele
Beispiel (fiktiv): Eine Landesbehoerde moechte ihre Aussenkommunikation
gegenueber juengeren Zielgruppen verbessern und prueft, ob ein Podcast
oder ein Social-Media-Kanal geeigneter ist. Die Zielgruppenanalyse zeigt,
dass die Zielgruppe vor allem kurze, visuelle Inhalte konsumiert. Die
Empfehlung lautet, zunaechst einen Social-Media-Kanal mit kurzen
Erklaervideos zu pilotieren und einen Podcast erst bei nachgewiesenem
Bedarf an vertiefenden Formaten zu ergaenzen. Fuer die Pilotphase wird
eine halbe Personalstelle fuer Redaktion und Community-Management
veranschlagt.
Normen und Standards
- Presserechtliche Vorgaben fuer die Oeffentlichkeitsarbeit von Behoerden
(Landespressegesetze, Fundstelle vor Verwendung verifizieren).
- Barrierefreiheitsanforderungen an digitale Kommunikationsformate (z. B.
BITV 2.0, Fundstelle vor Verwendung verifizieren).
- Interne Corporate-Design- und Social-Media-Richtlinien der Behoerde,
soweit vorhanden.
1---2name: kommunikationsformat-newsroom-podcast-auswahl3description: Auswahlhilfe fuer interne und externe Kommunikationsformate einer Behoerde, etwa Newsroom, Podcast, Social-Media-Kanal oder Pressemitteilung. Methodik Zielgruppenanalyse Formatvergleich Ressourcenabgleich Entscheidung. Output ausformulierte Auswahlempfehlung mit Format, Begruendung und Ressourcenbedarf.4---56> Dieser Skill ersetzt keine rechtliche, datenschutzrechtliche oder7> organisationsrechtliche Einzelfallpruefung durch die zustaendige8> Fachstelle (z. B. Personalrat, Gleichstellungsbeauftragte,9> Organisationsreferat) und keine verbindliche Entscheidung der10> zustaendigen Behoerde. Die Ausgabe ist eine Arbeitshilfe ohne Gewaehr. Im11> Einzelfall ist die zustaendige Fachaufsicht oder die Rechtsabteilung zu12> konsultieren.1314# Auswahl von Kommunikationsformaten fuer Behoerden1516## Zweck / Anwendungsfall1718Unterstuetzung bei der Auswahl eines geeigneten internen oder externen19Kommunikationsformats fuer eine Behoerde, etwa wenn entschieden werden20soll, ob ein Newsroom, ein Podcast, ein Social-Media-Kanal, eine21klassische Pressemitteilung oder eine Kombination dieser Formate fuer ein22bestimmtes Kommunikationsziel am geeignetsten ist.2324## Eingaben2526- Kommunikationsziel (z. B. Buergerinformation, Imagebildung,27 Mitarbeitendeninformation, Krisenkommunikation, Nachwuchsgewinnung).28- Zielgruppe(n) und deren bekanntes Mediennutzungsverhalten.29- Vorhandene Kommunikationskanaele und bisherige Erfahrungen damit.30- Verfuegbare personelle und technische Ressourcen fuer Redaktion und31 Pflege.32- Rechtliche oder politische Vorgaben zur Aussendarstellung, soweit33 bekannt (z. B. Vorgaben des Presseamts, Corporate-Design-Vorgaben).3435## Ablauf / Checkliste36371. Sachverhalt aufbereiten: Kommunikationsziel, Zielgruppe und bisherige38 Kanaele zusammenfassen.392. Zielgruppenanalyse durchfuehren: Mediennutzungsverhalten und40 Erreichbarkeit der Zielgruppe je Format einordnen (z. B. juengere41 Zielgruppen ueber Social Media, Fachoeffentlichkeit ueber42 Pressemitteilung und Fachportale).433. Formate gegenueberstellen: Newsroom, Podcast, Social-Media-Kanal und44 Pressemitteilung anhand von Reichweite, Aktualitaet, Interaktivitaet45 und Pflegeaufwand vergleichen.464. Ressourcenabgleich vornehmen: verfuegbares Personal, technische47 Ausstattung und Budget je Format gegen den tatsaechlichen Bedarf48 pruefen.495. Rechtliche und organisatorische Rahmenbedingungen einordnen:50 presserechtliche Vorgaben, Barrierefreiheitsanforderungen und51 Mitbestimmungsfragen bei neuen Kommunikationsformaten als52 Pruefhinweis benennen.536. Redaktionsverantwortung klaeren: wer pflegt das Format dauerhaft, wer54 vertritt bei Ausfall, wie ist die Qualitaetssicherung organisiert.557. Schnittstelle zum Wissensmanagement herstellen: Hinweis auf Skill56 `wissensmanagement-community-aufbau`, sofern das gewaehlte Format auch57 fuer internen Wissensaustausch genutzt werden soll.588. Pilotierung vorschlagen: testweise Einfuehrung des bevorzugten Formats59 mit klar definiertem Bewertungszeitraum vorsehen, bevor eine60 dauerhafte Etablierung erfolgt.619. Ergebnis ausformulieren mit Formatempfehlung, Begruendung,62 Ressourcenbedarf und verbleibenden Unsicherheiten.6364## Quellenpflicht6566Verbindlich: `../../../references/zitierweise-verwaltung.md`. Keine67Blindzitate zu Beschlussnummern oder Rechtsgrundlagen — diese sind vom68Nutzer zu verifizieren oder als pruefungsbeduerftig zu kennzeichnen.6970## Ausgabeformat7172- Vollstaendig ausformulierte Pruefung im Pruefberichtsstil, kein reines73 Stichpunkt-Endergebnis.74- Stand-Datum angeben.75- Klar abgegrenztes Ergebnis am Ende ("Ergebnis: ...").76- Hinweis auf verbleibende Unsicherheiten.7778## Beispiele7980Beispiel (fiktiv): Eine Landesbehoerde moechte ihre Aussenkommunikation81gegenueber juengeren Zielgruppen verbessern und prueft, ob ein Podcast82oder ein Social-Media-Kanal geeigneter ist. Die Zielgruppenanalyse zeigt,83dass die Zielgruppe vor allem kurze, visuelle Inhalte konsumiert. Die84Empfehlung lautet, zunaechst einen Social-Media-Kanal mit kurzen85Erklaervideos zu pilotieren und einen Podcast erst bei nachgewiesenem86Bedarf an vertiefenden Formaten zu ergaenzen. Fuer die Pilotphase wird87eine halbe Personalstelle fuer Redaktion und Community-Management88veranschlagt.8990## Normen und Standards9192- Presserechtliche Vorgaben fuer die Oeffentlichkeitsarbeit von Behoerden93 (Landespressegesetze, Fundstelle vor Verwendung verifizieren).94- Barrierefreiheitsanforderungen an digitale Kommunikationsformate (z. B.95 BITV 2.0, Fundstelle vor Verwendung verifizieren).96- Interne Corporate-Design- und Social-Media-Richtlinien der Behoerde,97 soweit vorhanden.