Kanzleiprofil anpassen
Zweck
Diese Skill ermöglicht die gezielte Anpassung einzelner Einstellungen im
Kanzleiprofil, ohne das vollständige Erstgespräch erneut zu durchlaufen.
Sie eignet sich für Situationen, in denen sich eine Verhandlungsposition,
eine Eskalationsstufe, ein Klauselstandard oder eine Integrationseinstellung
geändert hat.
Lädt, wenn der Nutzer eine einzelne Änderung am bestehenden Profil vornehmen
möchte — nicht für die Ersteinrichtung (dafür: /vertragsrecht:vertragsrecht-kaltstart-interview).
Eingaben
- Die gewünschte Änderung in eigenen Worten: "Ändere meine Haftungsobergrenze
auf 6 Monate", "Neuer Eskalationsansprechpartner für Verträge über 500.000 €",
"Risikobereitschaft auf konservativ setzen"
- Optional: Abschnittsnamen aus dem Kanzleiprofil (Playbook, Eskalation,
Kanzleistil, Integrationen etc.)
Rechtlicher Rahmen
Kernvorschriften
Die zulässige Anpassungsspanne von Vertragsklauseln ist durch zwingendes Recht
begrenzt. Relevante Grenzen:
- § 307 BGB — Unangemessene Benachteiligung; Transparenzgebot. Klauseln,
die den Vertragspartner entgegen den Geboten von Treu und Glauben unangemessen
benachteiligen, sind unwirksam — auch im B2B-Bereich.
- § 308 Nr. 1, 2 BGB — Klauselverbote mit Wertungsmöglichkeit (Fristen,
Leistungsänderungsvorbehalte)
- § 309 Nr. 7 BGB — Klauselverbot ohne Wertungsmöglichkeit: Haftungsausschluss
für Körperverletzungen und grobe Fahrlässigkeit ist unwirksam und nicht
verhandelbar
- § 310 Abs. 1 BGB — Im unternehmerischen Verkehr gelten §§ 308, 309 BGB
Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
- §§ 438, 634a BGB — Gesetzliche Verjährungsfristen für Gewährleistung;
Verkürzung in AGB nur in Grenzen des § 309 Nr. 8 BGB
Leitentscheidungen
- Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
(Zulässige Anpassung von Zinsklauseln; Transparenzgebot bei Änderungsvorbehalten)
- Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
(Unwirksamkeit einer AGB-Klausel bei unangemessener Benachteiligung; § 307 BGB)
- Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.
(Unwirksamkeit verkürzter Verjährungsfristen in AGB bei versteckter Klausel)
Quellenregel
Quellenregel: Keine Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatzfundstellen aus Modellwissen; Literatur nur mit Nutzerquelle oder lizenziertem Live-Zugriff.
Ablauf
Schritt 1 — Profil lesen
Lies ~/.claude/plugins/config/klotzkette/vertragsrecht/CLAUDE.md.
Enthält es [PLATZHALTER]-Werte, sage:
Sie haben die Ersteinrichtung noch nicht abgeschlossen. Führen Sie zuerst
/vertragsrecht:vertragsrecht-kaltstart-interview aus — die Anpassungsfunktion setzt
ein vollständiges Profil voraus.
Schritt 2 — Anpassbare Bereiche zeigen
Zeige dem Nutzer, was im Profil änderbar ist, mit aktuellem Ist-Wert
(eine Zeile pro Einstellung):
- Kanzlei / Profil — Name, Branche, Jurisdiktion, Rechtsform, Setting
(Kanzlei/In-house), Mandatseite (Verwender/Kunden-Seite)
(Gemeinsames Profil — Änderungen wirken sich auf alle Plugins aus)
- Risikobereitschaft — konservativ / ausgewogen / risikobereit;
Auswirkung auf Fallback-Positionen und Eskalationsschwellen
- Personen — Eskalationskette, Genehmiger nach Schwellenwert und
Klauseltyp (GC, Partner, Geschäftsführung)
- Klauselpositionen (Playbook) — die substanziellen Vertragspositionen:
Haftungsbeschränkung, Gewährleistung, Datenschutz/AVV, Laufzeit/Kündigung,
AGB-Einbeziehung, Gerichtsstand, Fallback-Positionen zu jeder Klausel
- Spürbarkeit von Abweichungen — ab welcher Abweichung vom Standardmuster
wird eine Klausel als GELB oder ROT gekennzeichnet?
- Prüfungseinstellungen — Routing-Bestätigung, Erklärungstiefe,
Standard-Stakeholder-Zusammenfassung
- Kanzleistil — Ton in Gegenentwürfen, Länge von Zusammenfassungen,
Ablageort für Arbeitsergebnisse
- Ablauf — Mandatspfade, Fristen-Tracker-Takt
- Integrationen — Status Vertragsmanagement-System, E-Signatur, Slack,
Dokumentenablage
Schritt 3 — Änderung abfragen
Was möchten Sie anpassen? Nennen Sie einen Bereich oder beschreiben Sie
die Änderung in eigenen Worten.
Schritt 4 — Änderung durchführen
Zeigen Sie den aktuellen Wert, fragen Sie nach dem neuen Wert, erläutern
Sie, was sich downstream ändert, bestätigen Sie und schreiben Sie in das
Kanzleiprofil.
Beispiele:
- Haftungsobergrenze Fallback 12 Monate → 6 Monate:
"
/vertragsrecht:vertragsprüfung kennzeichnet künftig alles über 6 Monate als
Abweichung; bereits protokollierte Verhandlungsergebnisse bleiben unverändert."
- Neuer Eskalationsansprechpartner:
"Jeder Redline-Vorschlag, der Ihre Zeichnungsbefugnis übersteigt, wird
künftig an diesen Ansprechpartner gerichtet."
- Risikobereitschaft ausgewogen → konservativ:
"Ich kennzeichne Klauseln, die zuvor als akzeptabel galten, künftig früher
als Abweichung und verschiebe den Eskalationsschwellenwert nach unten."
- Spürbarkeit einer Abweichung ändern:
"Soll jede Verlängerung der Verjährungsfrist über 2 Jahre als GELB
(verhandelbar) oder als ROT (Eskalation) markiert werden?"
Schritt 5 — Gemeinsames Profil (mandantenübergreifend)
Für Änderungen an Kanzleiname, Branche, Jurisdiktion oder Rechtsform:
Schreibe in das gemeinsame Profil und weise darauf hin:
Diese Änderung betrifft das gemeinsame Kanzleiprofil und wirkt sich
auf alle Plugins aus, die dieses Profil lesen.
Schritt 6 — Abschluss
Erledigt. Ihre nächste Ausgabe spiegelt die Änderung wider. Weitere
Anpassungen? /vertragsrecht:vertragsrecht-anpassen ist jederzeit verfügbar.
Ausgabeformat
Keine vollständige Neuschreibung des Profils — nur gezielter Diff (alter
Wert → neuer Wert) mit Bestätigung und Downstream-Hinweis. Der Nutzer sieht
genau, was sich geändert hat.
Beispiel
Szenario: Der zuständige Partner als Eskalationspunkt hat gewechselt.
- Profil zeigt aktuell: "Eskalation an RA Müller, E-Mail"
- Nutzer sagt: "RA Müller ist ausgeschieden, bitte auf RA Meier ändern"
- Skill zeigt: Aktuell:
RA Müller (m.mueller@kanzlei.de) →
Neu: RA Meier (bitte E-Mail-Adresse bestätigen)
- Nach Bestätigung: Profil aktualisiert; Hinweis, dass
/vertragsrecht:vertragsprüfung
und Eskalationsvorschläge künftig RA Meier adressieren.
Risiken und typische Fehler
- Zwingende AGB-Grenzen nicht umgehen lassen. Wenn der Nutzer eine
Position eintragen will, die gegen § 309 Nr. 7 BGB oder andere zwingende
Vorschriften verstößt (z. B. vollständiger Haftungsausschluss auch für grobe
Fahrlässigkeit in AGB), darauf hinweisen und Eintragung verweigern oder
mit Warnung versehen.
- Interne Widersprüche im Profil flaggen. Wenn Risikobereitschaft auf
"konservativ" steht, aber jede Eskalation der GC-Genehmigung bedarf, ist
das ein Widerspruch — ansprechen, welche Einstellung gelten soll.
- Leitplanken-Abbau erklären. Wenn der Nutzer eine Schutzmarkierung
deaktivieren will (z. B.
[Prüfen]-Hinweis auf Klauseln, Quellenangaben
entfernen), den Zweck der Leitplanke erklären und Konsequenz benennen.
Die [Prüfen]-Markierung, Quellenangaben und [Verifizieren]-Hinweise
sind funktionstragende Elemente und sollen nicht entfernt werden.
- Gesamtinterview nicht auslösen. Diese Skill ändert einzelne
Einstellungen — sie stellt keine Fragen aus dem Erstgespräch neu.
Quellenpflicht
Wenn eine Klauselanpassung an zwingenden gesetzlichen Grenzen scheitert
oder eine Warnung ausgelöst wird, muss die Ausgabe belegen:
- Den einschlägigen Paragraphen (z. B. § 309 Nr. 7 BGB)
- Eine BGH-Entscheidung zur Grenze
- Quellenregel: Literatur nur mit Nutzerquelle oder lizenziertem Live-Zugriff; keine Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatzfundstellen aus Modellwissen.
§ 309 Rn. 48)
Hinweis: Dieser Skill ersetzt keine anwaltliche Beratung im konkreten Einzelfall.
1---2name: vertragsrecht-anpassen3description: Geführte Anpassung des Kanzleiprofils im Vertragsrecht — ändert einzelne Einstellungen ohne erneutes Erstgespräch. Lädt, wenn der Nutzer "Profil anpassen", "Playbook ändern", "Eskalation aktualisieren", "Klauselposition ändern" oder "konfigurieren" sagt.4license: Apache-2.05---67# Kanzleiprofil anpassen89## Zweck1011Diese Skill ermöglicht die gezielte Anpassung einzelner Einstellungen im12Kanzleiprofil, ohne das vollständige Erstgespräch erneut zu durchlaufen.13Sie eignet sich für Situationen, in denen sich eine Verhandlungsposition,14eine Eskalationsstufe, ein Klauselstandard oder eine Integrationseinstellung15geändert hat.1617Lädt, wenn der Nutzer eine einzelne Änderung am bestehenden Profil vornehmen18möchte — nicht für die Ersteinrichtung (dafür: `/vertragsrecht:vertragsrecht-kaltstart-interview`).1920## Eingaben2122- Die gewünschte Änderung in eigenen Worten: "Ändere meine Haftungsobergrenze23 auf 6 Monate", "Neuer Eskalationsansprechpartner für Verträge über 500.000 €",24 "Risikobereitschaft auf konservativ setzen"25- Optional: Abschnittsnamen aus dem Kanzleiprofil (Playbook, Eskalation,26 Kanzleistil, Integrationen etc.)2728## Rechtlicher Rahmen2930### Kernvorschriften3132Die zulässige Anpassungsspanne von Vertragsklauseln ist durch zwingendes Recht33begrenzt. Relevante Grenzen:3435- § 307 BGB — Unangemessene Benachteiligung; Transparenzgebot. Klauseln,36 die den Vertragspartner entgegen den Geboten von Treu und Glauben unangemessen37 benachteiligen, sind unwirksam — auch im B2B-Bereich.38- § 308 Nr. 1, 2 BGB — Klauselverbote mit Wertungsmöglichkeit (Fristen,39 Leistungsänderungsvorbehalte)40- § 309 Nr. 7 BGB — Klauselverbot ohne Wertungsmöglichkeit: Haftungsausschluss41 für Körperverletzungen und grobe Fahrlässigkeit ist unwirksam und nicht42 verhandelbar43- § 310 Abs. 1 BGB — Im unternehmerischen Verkehr gelten §§ 308, 309 BGB44 Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.45- §§ 438, 634a BGB — Gesetzliche Verjährungsfristen für Gewährleistung;46 Verkürzung in AGB nur in Grenzen des § 309 Nr. 8 BGB4748### Leitentscheidungen4950- Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.51 (Zulässige Anpassung von Zinsklauseln; Transparenzgebot bei Änderungsvorbehalten)52- Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.53 (Unwirksamkeit einer AGB-Klausel bei unangemessener Benachteiligung; § 307 BGB)54- Rechtsprechung: keine Entscheidung aus Modellwissen zitieren; vor Ausgabe über offizielle oder frei zugängliche Quelle mit Gericht, Entscheidungsform, Datum, Aktenzeichen und tragender Aussage verifizieren.55 (Unwirksamkeit verkürzter Verjährungsfristen in AGB bei versteckter Klausel)5657### Quellenregel5859Quellenregel: Keine Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatzfundstellen aus Modellwissen; Literatur nur mit Nutzerquelle oder lizenziertem Live-Zugriff.60## Ablauf6162### Schritt 1 — Profil lesen6364Lies `~/.claude/plugins/config/klotzkette/vertragsrecht/CLAUDE.md`.65Enthält es `[PLATZHALTER]`-Werte, sage:6667> Sie haben die Ersteinrichtung noch nicht abgeschlossen. Führen Sie zuerst68> `/vertragsrecht:vertragsrecht-kaltstart-interview` aus — die Anpassungsfunktion setzt69> ein vollständiges Profil voraus.7071### Schritt 2 — Anpassbare Bereiche zeigen7273Zeige dem Nutzer, was im Profil änderbar ist, mit aktuellem Ist-Wert74(eine Zeile pro Einstellung):7576- **Kanzlei / Profil** — Name, Branche, Jurisdiktion, Rechtsform, Setting77 (Kanzlei/In-house), Mandatseite (Verwender/Kunden-Seite)78 *(Gemeinsames Profil — Änderungen wirken sich auf alle Plugins aus)*79- **Risikobereitschaft** — konservativ / ausgewogen / risikobereit;80 Auswirkung auf Fallback-Positionen und Eskalationsschwellen81- **Personen** — Eskalationskette, Genehmiger nach Schwellenwert und82 Klauseltyp (GC, Partner, Geschäftsführung)83- **Klauselpositionen (Playbook)** — die substanziellen Vertragspositionen:84 Haftungsbeschränkung, Gewährleistung, Datenschutz/AVV, Laufzeit/Kündigung,85 AGB-Einbeziehung, Gerichtsstand, Fallback-Positionen zu jeder Klausel86- **Spürbarkeit von Abweichungen** — ab welcher Abweichung vom Standardmuster87 wird eine Klausel als GELB oder ROT gekennzeichnet?88- **Prüfungseinstellungen** — Routing-Bestätigung, Erklärungstiefe,89 Standard-Stakeholder-Zusammenfassung90- **Kanzleistil** — Ton in Gegenentwürfen, Länge von Zusammenfassungen,91 Ablageort für Arbeitsergebnisse92- **Ablauf** — Mandatspfade, Fristen-Tracker-Takt93- **Integrationen** — Status Vertragsmanagement-System, E-Signatur, Slack,94 Dokumentenablage9596### Schritt 3 — Änderung abfragen9798> Was möchten Sie anpassen? Nennen Sie einen Bereich oder beschreiben Sie99> die Änderung in eigenen Worten.100101### Schritt 4 — Änderung durchführen102103Zeigen Sie den aktuellen Wert, fragen Sie nach dem neuen Wert, erläutern104Sie, was sich downstream ändert, bestätigen Sie und schreiben Sie in das105Kanzleiprofil.106107**Beispiele:**108109- *Haftungsobergrenze Fallback 12 Monate → 6 Monate:*110 "`/vertragsrecht:vertragsprüfung` kennzeichnet künftig alles über 6 Monate als111 Abweichung; bereits protokollierte Verhandlungsergebnisse bleiben unverändert."112- *Neuer Eskalationsansprechpartner:*113 "Jeder Redline-Vorschlag, der Ihre Zeichnungsbefugnis übersteigt, wird114 künftig an diesen Ansprechpartner gerichtet."115- *Risikobereitschaft ausgewogen → konservativ:*116 "Ich kennzeichne Klauseln, die zuvor als akzeptabel galten, künftig früher117 als Abweichung und verschiebe den Eskalationsschwellenwert nach unten."118- *Spürbarkeit einer Abweichung ändern:*119 "Soll jede Verlängerung der Verjährungsfrist über 2 Jahre als GELB120 (verhandelbar) oder als ROT (Eskalation) markiert werden?"121122### Schritt 5 — Gemeinsames Profil (mandantenübergreifend)123124Für Änderungen an Kanzleiname, Branche, Jurisdiktion oder Rechtsform:125Schreibe in das gemeinsame Profil und weise darauf hin:126127> Diese Änderung betrifft das gemeinsame Kanzleiprofil und wirkt sich128> auf alle Plugins aus, die dieses Profil lesen.129130### Schritt 6 — Abschluss131132> Erledigt. Ihre nächste Ausgabe spiegelt die Änderung wider. Weitere133> Anpassungen? `/vertragsrecht:vertragsrecht-anpassen` ist jederzeit verfügbar.134135## Ausgabeformat136137Keine vollständige Neuschreibung des Profils — nur gezielter Diff (alter138Wert → neuer Wert) mit Bestätigung und Downstream-Hinweis. Der Nutzer sieht139genau, was sich geändert hat.140141## Beispiel142143**Szenario:** Der zuständige Partner als Eskalationspunkt hat gewechselt.1441451. Profil zeigt aktuell: "Eskalation an RA Müller, E-Mail"1462. Nutzer sagt: "RA Müller ist ausgeschieden, bitte auf RA Meier ändern"1473. Skill zeigt: Aktuell: `RA Müller (m.mueller@kanzlei.de)` →148 Neu: `RA Meier` (bitte E-Mail-Adresse bestätigen)1494. Nach Bestätigung: Profil aktualisiert; Hinweis, dass `/vertragsrecht:vertragsprüfung`150 und Eskalationsvorschläge künftig RA Meier adressieren.151152## Risiken und typische Fehler153154- **Zwingende AGB-Grenzen nicht umgehen lassen.** Wenn der Nutzer eine155 Position eintragen will, die gegen § 309 Nr. 7 BGB oder andere zwingende156 Vorschriften verstößt (z. B. vollständiger Haftungsausschluss auch für grobe157 Fahrlässigkeit in AGB), darauf hinweisen und Eintragung verweigern oder158 mit Warnung versehen.159- **Interne Widersprüche im Profil flaggen.** Wenn Risikobereitschaft auf160 "konservativ" steht, aber jede Eskalation der GC-Genehmigung bedarf, ist161 das ein Widerspruch — ansprechen, welche Einstellung gelten soll.162- **Leitplanken-Abbau erklären.** Wenn der Nutzer eine Schutzmarkierung163 deaktivieren will (z. B. `[Prüfen]`-Hinweis auf Klauseln, Quellenangaben164 entfernen), den Zweck der Leitplanke erklären und Konsequenz benennen.165 Die `[Prüfen]`-Markierung, Quellenangaben und `[Verifizieren]`-Hinweise166 sind funktionstragende Elemente und sollen nicht entfernt werden.167- **Gesamtinterview nicht auslösen.** Diese Skill ändert einzelne168 Einstellungen — sie stellt keine Fragen aus dem Erstgespräch neu.169170## Quellenpflicht171172Wenn eine Klauselanpassung an zwingenden gesetzlichen Grenzen scheitert173oder eine Warnung ausgelöst wird, muss die Ausgabe belegen:174- Den einschlägigen Paragraphen (z. B. § 309 Nr. 7 BGB)175- Eine BGH-Entscheidung zur Grenze176- Quellenregel: Literatur nur mit Nutzerquelle oder lizenziertem Live-Zugriff; keine Kommentar-, Handbuch- oder Aufsatzfundstellen aus Modellwissen.177 § 309 Rn. 48)178179Hinweis: Dieser Skill ersetzt keine anwaltliche Beratung im konkreten Einzelfall.180181---182183<!-- AUDIT 27.05.2026184Quelle: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=02.11.2016&Aktenzeichen=XII+ZR+153%2F15185Bundle: bundle_047.json186-->